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Frankfurter Umlandkommunen weisen 320 Hektar für Neubaugebiete aus

Platz für Neubauwohnungen: Offenbach meldete mit 81 Hektar die größte Fläche
Bild: ABG Frankfurt Holding

Die Kommunen rund um Frankfurt haben bei einer Umfrage des Regionalverbands 320 Hektar Fläche für den Bau von Wohnhäusern angeboten. Rund 11.000 Wohneinheiten könnten dort in den nächsten Jahren gebaut werden. Bei einigen der Flächen liegt ein rechtskräftiger Bebauungsplan vor.

Bei rund einem Viertel der Flächen werde gerade ein Bebauungsplan aufgestellt oder sie lägen in bebauten Innenstadtlagen. Etwa 280 Hektar der Flächen seien von Frankfurt aus in 45 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das teilten der Direktor des Regionalverbands, Ludger Stüve, und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (beide SPD) am Montag nach einer Sitzungen zum Thema Wohnen in Frankfurt mit.

Mehr als die Hälfte der Flächen gehöre Privatleuten, an rund 46 Prozent sind die Gemeinden oder ihre Wohnbau-Gesellschaften bereits beteiligt. Die größte Fläche meldete Offenbach mit fast 81 Hektar, verteilt auf neun Flächen, gefolgt von Rodgau mit 52 Hektar und Langen mit rund 26 Hektar.

20 der 76 angeschriebenen Städte und Gemeinden haben Flächen genannt, geantwortet hatten 27 - von Aschaffenburg bis Butzbach und von Weilrod bis Bruchköbel. "Im Kern der Rhein-Main-Region ist derzeit genügend Flächenpotenzial für den Bau von Geschosswohnungen vorhanden", lautet das Fazit von Stüve und Feldmann. Der drei Jahre alte regionale Flächennutzungsplan sieht insgesamt sogar 2.350 Hektar Neubauflächen für den Wohnungsbau vor.

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung, Wohnimmobilien, Neubau

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