08.11.2013 | Verband

DDIV sieht Koalitionsverhandlungen auf gutem Weg

Koalitionsverhandlungen auch über Immobilien-Themen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter ist mit dem bisherigen Verlauf der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD zufrieden. Die vom Verband geforderten Mindestvoraussetzungen für Immobilienverwalter könnten bald Realität werden.

Bei den Verhandlungen über eine große Koalition tagen Vertreter von CDU, CSU und SPD in verschiedenen Arbeitsgruppen. In der Koalitionsarbeitsgruppe Verkehr, Bau und Infrastruktur stehen Immobilienthemen in der Diskussion. Mit den von der Arbeitsgruppe erarbeiteten Vorschlägen ist der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) im Wesentlichen zufrieden.

Mindestvoraussetzungen für Verwalter sollen kommen

Laut Ergebnis der Arbeitsgruppe ist vorgesehen, berufliche Mindestanforderungen und Pflichtversicherungen für Wohnungsverwalter zu verankern, ebenso für Immobilienmakler. Diese Bestrebungen stoßen beim DDIV auf Zustimmung, ist doch die Schaffung von Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter seit längerem eine der Kernforderungen des Verbandes.

Verwalter sollen Datenbankgrundbuch einsehen können

Auch seinem Ziel, dass Verwalter am automatisierten Datenbankgrundbuchverfahren teilnehmen können, sieht sich der DDIV ein Stück näher. Nach dem Willen der Arbeitsgruppe soll nach Schaffung der technischen Voraussetzungen bei der Einführung des Datenbankgrundbuchs die Einsichtnahme des Verwalters am automatisierten Verfahren geregelt werden.

Verband lehnt Mietpreisbremse ab

Auf keinerlei Gegenliebe beim DDIV stoßen hingegen die Pläne für eine Mietpreisbremse. Diese seien nicht geeignet, der regionalen Wohnungsknappheit Einhalt zu gebieten und Menschen mit geringerem Einkommen in gefragten Vierteln zu Wohnraum zu verhelfen. Vielmehr sei damit zu rechnen, dass Vermieter an die solventesten Interessenten vermieten, um Mietausfälle zu vermeiden. Ebenso lehnt es der Verband ab, die Möglichkeiten der Mieterhöhung nach einer Modernisierung zu reduzieren.

Schlagworte zum Thema:  Mieterhöhung, Modernisierung

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