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DDIV lässt Anpassung von WEG- und Mietrecht untersuchen

So gut passen WEG- und Mietrecht derzeit nicht zusammen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) will Wege zur Harmonisierung von Miet- und Wohnungseigentumsrecht aufzeigen. Hierzu hat der Verband ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben.

Häufig kollidieren unterschiedliche Bestimmungen aus dem Wohnungseigentumsrecht einerseits und dem Mietrecht andererseits miteinander. Der DDIV sieht hier Handlungsbedarf und lässt daher ein Gutachten erstellen, das aufzeigen soll, wie dieses Problem gesetzgeberisch gelöst werden könnte. Der Verband hat Prof. Martin Häublein von der Universität Innsbruck hiermit beauftragt.

Folgende Schwerpunkte soll das Gutachten beleuchten:

  • Auswirkungen der Wohnungseigentumsbegründung auf Bestandsmietverträge
  • Gebrauchsregelungen der Wohneigentümer und zulässiger Mietgebrauch
  • Wohnungseigentumsrechtliche Jahres- und Betriebskostenabrechnung
  • Duldungspflichten der Mieter bei Modernisierung und sonstigen Baumaßnahmen
  • Durchsetzung von Sanktionen gegen säumige Wohnungseigentümer (z. B. bei der sogenannten Versorgungssperre)

Ziel des Gutachtens ist es, Problematiken zu erfassen und rechtliche Lösungen aufzuzeigen. Der DDIV erhofft sich, dass durch eine Harmonisierung von Miet- und Wohnungseigentumsrecht mehr Rechtssicherheit geschaffen werden könnte.

Schlagworte zum Thema:  Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht

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