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Studie soll Sanierungs-Hemmnisse in WEGs aufdecken

Eine wissenschaftliche Studie soll Klarheit darüber schaffen, woran energetische Maßnahmen in WEGs häufig scheitern und wie sie sich künftig schneller und leichter realisieren lassen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) will der Frage nachgehen, wie sich Investitionen in energetische und altersgerechte Sanierungen für WEGs erleichtern und beschleunigen lassen. Zu diesem Zweck gibt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine wissenschaftliche Studie in Auftrag.

Ziel der Studie ist es, u. a. mittels Fallstudien zu ermitteln, wie Entscheidungs- und Finanzierungsprozesse von WEGs in Bezug auf energetische und altersgerechte Modernisierungsmaßnahmen ablaufen. Dabei soll insbesondere auch die Rolle der Verwalter beleuchtet werden.

Anhand der ermittelten Ergebnisse soll aufgezeigt werden, wie Investitionen in die energetische und altersgerechte Sanierung erleichtert und beschleunigt werden können. Auch sollen Vorschläge erarbeitet werden, wie die Finanzierungsbedingungen von WEGs verbessert werden können.

Über den wissenschaftlichen Ansatz hinaus verfolgt die Studie das Ziel, aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Broschüre zu erarbeiten, die es WEGs und Verwaltern erleichtert, Modernisierungsmaßnahmen einzuleiten und eventuellen Hemmnissen zu begegnen.

Die Studie mit dem Titel „Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen: Investitionsprozesse bei Wohnungseigentümergemeinschaften mit besonderer Berücksichtigung energetischer und altersgerechter Sanierungen" ist auf eine Laufzeit bis Februar 2014 angelegt.

DDIV begrüßt Vorhaben

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) begrüßt das Vorhaben. „Die Bundesregierung hat erkannt, dass der Immobilienverwalter eine ganz entscheidende Rolle auf dem Weg zur Umsetzung des Energiekonzeptes 2050 einnehmen wird. Es ist daher folgerichtig, bereits früh in der Praxis zu prüfen wie dieser darauf vorbereitet ist, welche Kenntnisse er mit bringt und wo sich möglicherweise Hemmschuhe bei der Umsetzung des Energiekonzeptes finden lassen", so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

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