21.10.2014 | Steuern

Umsatzsteuer bei Photovoltaikanlagen

Wer eine Photovoltaikanlage betreibt und die Einspeisung von regenerativen Energien vergütet, ist Unternehmer.
Bild: TR ⁄

Für die vergütete Einspeisung von regenerativen Energien aus Photovoltaikanlagen (PV-A) in das Stromnetz gelten unterschiedliche Regelungen aus dem Umsatzsteuergesetz (UStG).

Die veränderten Regelungen des Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) in der Zeit zwischen dem 1.1.2009 und dem 31.3.2012 haben bei der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung der Umsätze und den Vorsteuerabzügen des Betreibers der PV-A einen entscheidenden Einfluss.
Wer eine Photovoltaikanlage betreibt und die Einspeisung von regenerativen Energien vergütet, ist Unternehmer, auf den das Umsatzsteuergesetz seine Rechtswirkung entfaltet.
Bei der umsatzsteuerlichen Behandlung der Umsätze und bei dem Vorsteuerabzug des Betreibers der PV-A gelten aber unterschiedliche Vergütungsstrukturen. Diese ergeben sich aus den Veränderungen des EEG.
Für den Zeitraum zwischen dem 1.1.2009 und dem 31.3.2012 wurde die vollständige Einspeisung der regenerativen Energie durch das EEG vergütet. Dezentral verbrauchter Strom (z.B. zur Privatnutzung) galt auch als in das Stromnetz vollständig eingespeist, aber vom Netzbetreiber zurückgeliefert. Anders vor 2009 und nach dem 31.3.2012: Lediglich der tatsächlich eingespeiste und nicht dezentral verbrauchte Strom wurde und wird vom EEG begünstigt.
Der DDIV weist darauf hin, dass diese unterschiedlichen Vergütungsstrukturen Auswirkungen auf die Besteuerung der Ausgangsumsätze des PV-A-Betreibers und Einfluss auf die Vorsteuerabzugsberechtigung haben.

Schlagworte zum Thema:  Photovoltaik-Anlage, Umsatzsteuergesetz

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