Die Gründer von Casavi: David Langer, Peter Schindlmeier, Oliver Stamm (v.l.n.r.) Bild: Casavi

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech- oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Casavi aus München.

Die Gründer

Der Cloud-Softwareanbieter Casavi wurde 2015 von Oliver Stamm (30), David Langer (31) und Peter Schindlmeier (35) in München gegründet. Das mittlerweile 12-köpfiges Team verfügt nach eigenen Angaben über langjährige, internationale Erfahrung in der Entwicklung, Vermarktung und Betrieb digitaler B2B und B2C Lösungen.

Die Idee

Bei Casavi versteht man sich als Plattform für digitales Property Management. Das Startup Unternehmen vernetzt die verschiedenen Akteure, die an der Nutzung und Verwaltung von Immobilien beteiligt sind. Im Zentrum stehe dabei der Immobilienverwalter und dessen Austausch mit Eigentümern und Mietern, erklären die Gründer, aber auch Dienstleistern wie Hausmeister, Energieversorger oder Gebäudeversicherer. So entstehe ein zentraler Informations- und Kommunikations-Hub für jede Immobilie, bestehend aus einer Service-App für die Kundenbetreuung, einem Dienstleisterportal sowie integriertem Vorgangsmanagement. Ziel sei es, Arbeitsprozesse zu beschleunigen, die Kundenbetreuung zu verbessern und optimierte Organisationsstrukturen zu schaffen. Mittlerweile setzen nach Angaben der Jungunternehmer bereits knapp 100 Unternehmen auf die Vorteile der Lösung von Casavi, darunter die nunovo Immobilienverwaltung GmbH, Willi Niesen Hausverwaltungen e.K. oder die Bauhütte Heidelberg Baugenossenschaft eG.

Die Entwicklungszeit

In der Anfangsphase habe Casavi rasch Pilotkunden gewinnen können, schildern die Gründer. Dank einer Förderung und Seed-Finanzierung (die frühe Investition in das Startup)  konnten sie sich so auf die Entwicklung der Lösung konzentrieren. Der Aufbau eines B2B Software-Startups im Immobilienbereich sei aber definitiv mehr Marathon als Sprint. Mit dieser Herangehensweise seien sie bisher sehr gut gefahren, betonen sie.

Bild: Haufe Online Redaktion

Geplante Änderungen

In Zukunft werden Immobilienverwalter, nach Überzeugung der Gründer, viel stärker die Rolle eines Lenkers und Überwachers der Prozesse einnehmen, anstatt die operative Durchführung stets selbst zu übernehmen. Casavi werde diese Entwicklung unterstützen, indem Abläufe durch einen höheren Automatisierungsgrad beschleunigt würden, wie etwa Versand und Zustellung von Abrechnungen und anderer personalisierter Kommunikation.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Der initiale Vorteil eines Startups seien fehlende feste Strukturen, davon sind die Jungunternehmer überzeugt. Es gebe keinen Kundenstamm und Abhängigkeiten, die man bei der Produktentwicklung im Fokus behalten müsse. Man wähle sich seine eigene Zielgruppe und die dürfe bei einem neuen Konzept auch mal aus Early Adoptern bestehen. So habe man früh innovationsgetriebene Immobilienverwalter für das Produkt begeistern können, berichten sie.

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Casavi.

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