Startup Rysta: Smarte Lösungen zur Schimmelprävention

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech- oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute: das Startup Rysta aus Berlin, das Lösungen für Schimmelprävention im Neubau und nach Sanierungen anbietet.

Die Gründer

Das Startup Rysta wurde von Julia Gebert und Sven Eliasson gegründet. Julia Gebert hat nach Angaben des Unternehmens 20 Jahre Erfahrung in Tech, Medien und Telekommunikation und einen Bachelor of Laws an der Universität von Sydney erworben. Sven Eliasson sei "Tech-Allrounder mit Quantenelektronik-Hintergrund" und hat einen Bachelor of Science in Nanotechnologie.

Die Idee

Rysta ist ein PropTech-Unternehmen, das nach eigenen Angaben mit einer Internet-of-Things-Datenmonitoringlösung Immobilien schützen will. Dabei messen smarte Sensoren Feuchtigkeit und Temperatur, aber auch Schall, Vibration und Helligkeit. Einsatzgebiete sind laut Rysta vor allem die Schimmelprävention nach Neubau oder Sanierung. Beispielsweise tritt Schimmel als Folgeproblem einer energetisch optimierten Bauweise auf. Außerdem würden die Sensoren sanierungs- und baubegleitend eingesetzt, um Abläufe zu optimieren und Qualitäten zu sichern.

Angeboten wird die Monitoringlösung mit verschiedenen Benutzeroberflächen. Neben dem Multisensor gibt es eine Datenanalyse, etwa ein vom Startup entwickelter Schimmelpräventionsalgorithmus, Apps (zum Beispiel Schimmel Guard App, Construction Guard App) und Dashboards/Portale (zum Beispiel Schimmel GuardPortal, ConstructionGuardPortal).

Zu seinen Kunden zählt Rysta die Wohnungswirtschaft sowie Bau- und Sanierungsunternehmen.

Startup Rysta Sensor
Smarte Sensoren messen Parameter zur Schimmelprävention

Die Entwicklungszeit

Rysta entstand durch eine Ausgründung aus der Labortechnik, um Überwachungen von Raumparametern vorzunehmen. 2018 erfolgte die Ausrichtung auf die Immobilienwirtschaft durch eine Investition des PropTech-Company-Builders High Rise Ventures, gegründet von Dr. Ing. Claudia Nagel.

Geplante Änderungen

Auf der Produktebene möchte Rysta die Funkstandards erweitern und ausbauen sowie weitere Sensoren hinzufügen. Dazu sollen insbesondere ein Kohlendioxid-Sensor und ein Sensor für flüchtige organische Verbindungen (VOC) gehören. Auf der Use-Case Ebene will das Startup weitere Anwendungsfälle entwickeln im Bereich Future of Work und Co-Living. Des Weiteren möchte Rysta nach eigenen Angaben "Nischenmärkte erobern". Das Startup freue sich auf Pilotkunden, die Innovationen vorantreiben wollen. 

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Im Vergleich zu etablierten Unternehmen seien die Kunden von Rysta Teil der Innovationsprozesse, sagt das Startup. Das Feedback der Kunden fließe direkt in die Produkte ein, da Rysta mit agilen Methoden arbeite.


Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Rysta.


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Schlagworte zum Thema:  Startup, Immobilienwirtschaft, Wohnungswirtschaft