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Neuer Mietspiegel für München

Die Mieten in München haben deutlich zugelegt
Bild: Martina Friedl ⁄

Die Stadt München hat einen neuen Mietspiegel veröffentlicht. Demnach sind die Durchschnittsmieten seit 2013 um 60 Cent auf 10,73 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Die durchschnittlichen Mieten in München haben in den vergangenen zwei Jahren um sechs Prozent zugelegt. Dies ergibt sich aus dem neuen Mietspiegel für München, den der Stadtrat veröffentlicht hat. Der Anstieg ist die höchste Mietsteigerung seit 12 Jahren. Der neue Mietspiegel wurde vom Stadtrat als qualifizierter Mietspiegel anerkannt.

Die Stadt München stellt den Mietspiegel sowie die Wohnlagenkarten auf ihrer Homepage zum Download bereit:

Wohnlagenkarten

Mietspiegel definiert ortsübliche Vergleichsmiete

Mit Hilfe des Mietspiegels können Vermieter, Mieter und Gerichte die ortsübliche Vergleichsmiete bestimmen. Die ortsübliche Vergleichsmiete stellt in laufenden Mietverhältnissen die Obergrenze für Mieterhöhungen dar. Mit Einführung der Mietpreisbremse gewinnt die ortsübliche Vergleichsmiete aber auch beim Abschluss neuer Mietverträge an Bedeutung: In Gebieten, in denen künftig die Mietpreisbremse gilt, darf die Miethöhe bei neu abgeschlossenen Mietverträgen die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 Prozent überschreiten.

Reduzierte Kappungsgrenze in München

Um den Anstieg von Mieten in bestehenden Mietverhältnissen zu bremsen, wurde 2013 in München bereits die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen gesenkt. Diese Möglichkeit wurde mit der Mietrechtsänderung 2013 eingeführt. Welche Kommunen außer München die Kappungsgrenze gesenkt haben, lesen Sie im Top-Thema Mietpreisdeckel: Regelungen der Bundesländer zur Kappungsgrenze.

Schlagworte zum Thema:  Mietspiegel, Mieterhöhung, Vergleichsmiete, Mietrecht, Mietpreisbremse, Kappungsgrenze

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