23.10.2013 | Heizspiegel

Heizkosten steigen 2012 im Schnitt um neun Prozent

Die Kostensteigerung bei Öl-Heizungen beträgt bis zu 11,2 Prozent
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Heizkosten sind im Jahr 2012 um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. Ursache waren höhere Energiepreise und kältere Temperaturen als im Vorjahr. Beim Heizöl gab es eine Preissteigerung von rund neun Prozent, Erdgas- und Fernwärmepreise wurden jeweils um etwa fünf Prozent teurer.

Das geht aus dem am 1. Oktober veröffentlichten Bundesweiten Heizspiegel 2013 hervor. Dieser von der gemeinnützigen co2online GmbH mit Unterstützung des Deutschen Mieterbunds veröffentlichte Heizspiegel liefert Vergleichswerte für die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch.

So verursachte in 2012 zum Beispiel eine 70-Quadratmeter-Wohnung, die mit Heizöl beheizt wurde, Heizkosten von durchschnittlich 990 Euro. Das ist im Vergleich zu 2011 eine Steigerung von 11,2 Prozent oder – anders ausgedrückt – von 100 Euro. Haushalte mit Erdgasheizungen kamen besser weg. Sie zahlten 770 Euro und damit 55 Euro mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung von 7,7 Prozent entspricht. Dazwischen liegen die Heizkosten für Fernwärme. Hier fand eine Steigerung um 75 Euro auf 860 Euro, also um 9,6 Prozent statt.

Der Bundesweite Heizspiegel 2013 steht unter www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de als PDF-Datei zum kostenlosen Download bereit.

Schlagworte zum Thema:  Heizkosten, Energiekosten

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