03.08.2016 | Wohnungsunternehmen

GdW: Mietschulden sinken um 3,9 Prozent auf 387 Millionen Euro

Seit 2003 sind die Mietschulden bei den GdW-Unternehmen um rund die Hälfte zurückgegangen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die rund 3.000 im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. organisierten Wohnungsunternehmen verzeichneten im Jahr 2015 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden. Diese sind bundesweit um 3,9 Prozent auf 387 Millionen Euro gesunken. Im Vergleich zum Jahr 2003 (757 Millionen Euro) ist dies ein Rückgang um rund 49 Prozent.

Für 2014 hatte der Verband einen Rückgang der Mietschulden um 2,2 Prozent auf 402 Millionen Euro gemeldet, 2015 waren es 0,2 Prozentpunkte weniger. Seit dem Höchststand der Mietschulden im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Mietschulden an der Sollmiete damit von 4,4 Prozent auf 2,0 Prozent mehr als halbiert.

"Die positive Entwicklung hängt mit der wirtschaftlich stabilen Lage in Deutschland zusammen", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. "Dieser Trend wird aller Voraussicht nach weiter anhalten, auch wenn er sich weiter verlangsamen wird." Der Rückgang der Mietschulden ergebe sich auch aus dem aktiven Vermietungs- und Mietschuldenmanagement und Beratungs- und Betreuungsangeboten der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler. Um Mietschulden vermeiden zu können, sei es aber ebenso wichtig, dass Vermieter und Wohnungsunternehmen vor Abschluss eines Mietvertrags die Mietbewerber dahingehend prüfen, ob sie zahlungsfähig und zahlungswillig sind.

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Schlagworte zum Thema:  Mieteinnahmen, Schulden

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