01.06.2017 | Top-Thema Advertorial: So finden Wohnungsunternehmen und Verwalter den richtigen Energieversorger

Advertorial - Smart Grid: Sicherheit für intelligente Zähler

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Kapitel
Die hohe Transparenz über die Verbrauchswerte durch Smart Gird birgt den Nachteil, dass Verhaltensprofile von Haushalten und Personen erzeugt werden können.
Bild: Corbis

Eine Vielzahl an technologischen Maßnahmen und rechtlichen Vorgaben bei der Strom- und Gasversorgung dient der Absicherung der intelligenten Energienetze. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Das „intelligente Netz“ (Smart Grid) ist eine Konsequenz aus der Energiewende: Da die Energiegewinnung aus alternativen Quellen lokal und zeitlich schwankt und durch Nutzung von Energie aus der Fläche (etwa Strom aus Photovoltaikanlagen) ergänzt wird, muss die Energieverteilung künftig vermehrt dezentral organisiert und verwaltet werden. Dies funktioniert nur durch eine „intelligente“ IT-Infrastruktur, die Daten über Verbräuche und deren Veränderungen zur Steuerung und Verteilung der Energie verwendet. So lässt sich ein Stromlastmanagement schaffen, das lastvariable Tarife ermöglicht und die Nutzung neuer, auch dezentraler Energiespeichertechnologien erlaubt.

Smart Grid: Risiken für Datensicherheit und Datenschutz

Da im Smart Grid über intelligente Zähler Energieerzeuger und –verbraucher in ständiger Kommunikation miteinander stehen, gibt es erhebliche Risiken für Datensicherheit und Datenschutz. Der Vorteil hoher Transparenz über die Verbrauchswerte birgt den Nachteil, dass im Prinzip aus Verbrauchsdaten Verhaltensprofile von Haushalten und Personen erzeugt werden können. Hacker können sich dies zunutze machen und die Daten für die verschiedensten Zwecke missbrauchen.

In der Immobilien- und Wohnungsbranche erweisen sich mit der Verwirklichung eines Smart Grids Internetportale der Energielieferanten als eine besonders komfortable Datenverwaltungs- und Datenanalyseoption. Ein Beispiel hierfür ist das Bündelportal von Vattenfall Real Estate Energy Sales, das Verwaltern einen permanenten Zugriff auf alle aktuellen Verbrauchs- und Rechnungsdaten gewährt. Damit lassen sich die unterschiedlichsten Analysen zu den kurz- und langfristigen Lastverläufen einzelner Anlagen in jeder gewünschten Genauigkeit generieren – dies schafft Transparenz und gibt Nutzungshinweise zur Realisierung von Einsparoptionen.

Andererseits sind Verbrauchsdaten personenbezogene Daten und daher besonders attraktiv für Hacker. Entsprechend umfangreich sind die technologischen und gesetzlichen Maßnahmen zur Absicherung der kritischen Energie-Infrastruktur. Auf technologischer Ebene wird die Datenübertragung durch Verschlüsselung abgesichert und auf einem mit den Bank- und Geldkarten vergleichbaren Sicherheitsniveau gehalten. Die Datenübermittlung darf nur anonymisiert oder pseudonymisiert erfolgen.

Smart Grid: Persönliche Daten dürfen nur begrenzt genutzt werden

Wie die von den smarten Zählern ermittelten Daten analysiert und verwendet werden dürfen, regelt das Energiewirtschaftsgesetz (ENWG). Demnach haben nur der Energielieferant und die Netz- und Messstellenbetreiber das Recht zur Verwendung der Daten, es sei denn, der Verbraucher erteilt schriftlich sein Einverständnis, dass weitere Parteien darauf zugreifen können. Zudem gelten für die Datenerhebung die Gebote der „Datensparsamkeit“ und der Vermeidung unnötiger Datenermittlung. Es dürfen also nur die für die vertraglich vereinbarten Zwecke (Abrechnung des Verbrauchs etc.) notwendigen Informationen gesammelt werden. Auch was mit den ermittelten Daten „angestellt“ werden darf, ist auf diese Zwecke eingeschränkt. Jeder darüber hinausgehende Umgang mit den Daten bedarf der ausdrücklichen (schriftlichen) Zustimmung des Verbrauchers.

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Sowohl auf technischer Ebene als auch auf rechtlichem Gebiet sind daher weitere Anstrengungen nötig und auch im Gange. Da der Kampf zwischen Rechtsstaat und Verbrechen ein Stellungskrieg mit wechselnden Aktions- und Reaktionsmustern bleiben wird, wird dieses Thema die Gesellschaft auch längerfristig weiter begleiten.

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Schlagworte zum Thema:  Energie, Gaspreis, WEG, Stromversorger

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