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Gasbezug optimieren

Gerade bei den Gasbezügen gibt es Optimierungspotenziale, die sowohl die Selbstkosten der Immobilienverwaltung senken, aber auch den Geldbeutel von Mietern oder Selbstnutzern schonen. Mietobjekte können deutlich rentabler bewirtschaftet werden. Doch zwischen Gaslieferanten und Verwaltern ist es wie in einer alten Ehe: Man hat sich aneinander gewöhnt. Über einen Wechsel denkt der Verwalter nicht einmal nach. Den Aufwand und die Kosten für eine Ausschreibung kann er nicht in Rechnung stellen, der Gaspreis an sich wird nur durchgereicht. Warum also wechseln?

In Zeiten sinkender und auf niedrigem Niveau stabiler Gaspreise mag es für den Verwalter keine Kunst sein, die Nebenkosten stabil zu halten. Doch der Gaspreis wird wieder steigen. Das ist zum einen durch die Konsolidierung der internationalen Gasmärkte bedingt, auf denen sich nur wenige, große Anbieter, die sich bisher am Ölpreis orientierten, tummeln. Das ist teils jetzt schon Geschichte, da beide Märkte unabhängig voneinander existieren und nur bei der Bepreisung im Wärmemarkt miteinander verglichen werden können.

Zum anderen gibt es handfeste, politische Gründe. 

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In dieser Legislaturperiode sind zwar keine Änderungen mehr zu erwarten, in der ferneren Zukunft aber schon. Und die würden den Preis für Strom entlasten, im Gegenzug den für fossile Brennstoffe verteuern. Ob das via Umlage oder Steuern oder CO2-Preis geht, ist dabei offen. Klar hingegen ist, dass dies kommt und somit der Gaspreis deutlich ansteigen wird.

Und spätestens dann wird der Druck auf die Verwalter zunehmen, für optimierte Erdgasbezüge zu sorgen. Denn die Heizkosten sind und bleiben - auch bei optimierten Bezügen - der größte Posten der Betriebskosten. Allein das spricht schon für einen Wechsel des Versorgers.

Energiebezug: Eine Beschäftigung mit dem Markt ist sinnvoll

Der Vorteil für die Mieter liegt auf der Hand: Ihre Warmmiete reduziert sich direkt und im gleichen Umfang wie die Kosten für die Bezüge. Wer das als Verwalter (oder Vermieter) jedoch nicht weitergeben mag – eine Erhöhung der Kaltmiete bei  Neuvermietung ist auf diesem Wege natürlich auch drin. Eine Beschäftigung mit dem Erdgasmarkt – wie mit dem Energiemarkt generell – ist also durchaus sinnvoll und weder verschwendete Zeit noch Mühe.

Aber wie muss ein Gaslieferant aufgestellt sein, damit ein Wechsel tatsächlich den deutlichen und erhofften Kostenvorteil bringt und dieser im Kleingedruckten nicht wieder aufgesogen wird?

Zunächst einmal kann man sich an der Europäischen Energiebörse in Leipzig, der EEX, orientieren. Aktuell werden dort Spots für den nächsten Tag und Termine für die kommenden Monate und Jahre für einen Preis um die 16 Euro je MWh gehandelt. Das entspricht 1,6 Eurocent je kWh. Durchschnittliche Verträge für Wohnungsgesellschaften belaufen sich auf 5 bis 6 Eurocent je kWh. Hinzu kommt noch der monatliche oder jährliche Grundpreis – je nach Ausgestaltung des Vertrages.

Klar wird, dass in dieser Differenz von mindestens 4 Eurocent große Potenziale für günstigere Erdgasbezüge schlummern. Energieversorger wie die Vattenfall Real Estate Energy Sales GmbH unterhalten extra eigene Handelsabteilungen, um diese Unterschiede auszunutzen. Diese arbeiten eng mit den europäischen Energiebörsen zusammen. Allein in Hamburg sorgen quasi rund um die Uhr Trader dafür, Preisdifferenzen für ihre Kunden zu nutzen. Dabei müssen die Händler vieles im Blick haben: Neben den Preisen für Gas und andere Brennstoffe auch den aktuellen Preis für CO2-Zertifikate, schwankende Wechselkurse oder Wetterlagen, die sich auf den Erdgasverbrauch auswirken und den Preis entscheidend beeinflussen können. Ist alles richtig analysiert, wird im Interesse des Kunden gekauft. Für einen Verwalter ist dies unmöglich.

Strom- und Gasversorgung: Eine genaue Bedarfsanalyse ist sinnvoll

Doch der Handel ist nur das eine. Für optimierte Energiebezüge braucht es auch eine genaue Bedarfsanalyse. Die wird von Vattenfall ebenfalls geleistet. Jeder Kunde aus der Immobilienwirtschaft hat einen persönlichen Ansprechpartner, der genau die Bedarfe, aber auch die Einsparpotenziale analysiert und eine entsprechende Vertragsgestaltung entwirft. Dazu gehören auch jahreszeitlich gestaffelte Bezüge. So kann etwa im Sommer Erdgas günstig für den Winter eingekauft werden, falls am Markt dafür ein interessanter Preisunterschied zwischen beiden Jahreszeiten herrscht, auch Spread genannt. Auf deren Grundlage erfolgt dann die zuverlässige – und eben gegenüber vergleichbaren regionalen Tarifen günstigere - Belieferung mit Gas, aber auch mit Strom, falls gewünscht.

15 Prozent des Verwaltungsaufwands lassen sich einsparen

Zum niedrigen Preis gesellt sich noch ein weiterer Vorteil: der reduzierte Verwaltungsaufwand. Denn bei einem solchen transparenten, weil digitalisierten Gasbezug lassen sich auch Bezugsmengen, Lieferverträge und Einzelabrechnungen für Mieter oder Selbstnutzer leicht verwalten und ebenso leicht erstellen.

Zu dieser großen Vereinfachung zählt auch das gemeinsame Verwalten aller Abnahmestellen, die zusammengefasst werden in einem so genannten Bündelportal. Dieses Prinzip kann man so weit auf die Spitze treiben, dass ein einziger einheitlicher Vertrag für alle Liegenschaften mit festen Laufzeiten gilt – trotz der doch eher komplexen Börsenhandelsprodukte, aber sehr zum Nutzen des Verwalters.

Experten schätzen, dass sich so 15 Prozent des Verwaltungsaufwandes einsparen lassen. Zum Vergleich: Rechnet man bei einem einzelnen Mitarbeiter einer großen Immobilienverwaltung, der für Energiekosten zuständig ist, mit 1.700 Jahresarbeitsstunden, so kann er 255 Stunden einsparen. Das sind immerhin knapp 32 Tage.

Schlagworte zum Thema:  Energie, WEG