12.05.2016 | Top-Thema Digital Real Estate - Partnering: Ohne Zusammenarbeit geht es nicht mehr

Ohne Zusammenarbeit geht es nicht mehr

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Bild: Haufe Online Redaktion

Die Digitalisierung führt die Software-Hersteller zu Zukäufen und Kooperationen. Über das zunehmende Partnering im IT-Ökosystem.

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Diese Entwicklung verstärkt den Trend zum mobilen Einsatz von Software über Apps und andere mobile Lösungen. Dadurch steigen die Ansprüche der Kunden, zum Beispiel an die Verfügbarkeit von Informationen und die Erreichbarkeit des Dienstleisters. Gleichzeitig zwingen Fachkräftemangel und steigender Kostendruck Immobilienunternehmen künftig dazu, die Ressource Arbeitskraft so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen. Rechtliche Regelungen unterstützen diesen Trend zur Digitalisierung.


Es gibt bereits eine EU-Verordnung, die Wohnungsunternehmen zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichtet. Sie wird in den nächsten Jahren in nationales Recht umgesetzt.

Im Bereich der Energieversorgung tragen Wärmepreisbildung, Kostenneutralitätsnachweis und Smart Metering zur Digitalisierung bei. Dies hat starke Auswirkungen auf das gesamte digitale Ökosystem. Von diesen Entwicklungen werden nicht nur die Unternehmen der Immobilienwirtschaft getrieben, sondern auch die Software-Hersteller.

Vier große Herausforderungen

Die digitale Transformation und die daraus resultierenden Herausforderungen in der Arbeitsweilt werden Sven Denecken vom Software-Hersteller SAP zufolge weiter zunehmen.

In der „Computerwoche“ nannte er vier Faktoren der digitalen Transformation, die den IT-Markt und neue Software-Lösungen bestimmen werden: „Cloud, Mobile, Big Data und Business Networks. Unternehmen müssen etablierte Geschäftsmodelle verändern, dazu ist Software nötig.“

Günther Igl von Microsoft sieht durch die Digitalisierung „Impulse quer durch alle Branchen und Wertschöpfungsbereiche unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Mobile und Cloud sind dabei die wichtigsten Megatrends: Sie liefern die Plattform, auf der neue Formen von Produktivität möglich werden. Social und Big Data […] sorgen für neue Impulse und werden die digitale Transformation vorantreiben.“

Allerdings ist die wichtigste Voraussetzung dafür die Integration. Und die ist in der IT-Welt so selten zu finden wie in der Immobilienwirtschaft. Wer in seinem Unternehmen zum Beispiel die integrierte Abrechnung standardmäßig einführen möchte, muss sein Abrechnungsprogramm über Schnittstellen mit den unterschiedlichsten Abrechnungssystemen von Energiedienstleistern und Messdienstleistern verbinden. Dafür müssen viele verschiedene Schnittstellen geschaffen werden.

Dieser Text ist im Fachmagazin "Immobilienwirtschaft", Ausgabe 05/2016, erschienen.

Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Immobilien-Software, Immobilienwirtschaft, Big Data

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