12.05.2016 | Top-Thema Digital Real Estate - Partnering: Ohne Zusammenarbeit geht es nicht mehr

Nutzwert wird großgeschrieben

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Die onOffice Software, Hersteller der webbasierten Makler-Software onOffice smart, setzt vor allem auf Kooperationspartner, deren Features ihren Kunden einen höheren Nutzen bringen.

Dazu gehören die Sprengnetter Immobilienbewertung, Ogulo, virtuelle Rundgänge, das Recherche-Tool Imtect und IMV online, das den deutschen Immobilienanzeigenmarkt systematisch beobachtet und analysiert. Die Kooperation mit Energieausweis48 ermöglicht den Bezug eines Bedarfs- oder Verbrauchsausweises innerhalb von 48 Stunden. Die Makler-Software onOffice smart kann per Schnittstelle an die Computer-Telephony-Integrated-Funktion (CTI) der nfon-Telefonanlage angeschlossen werden. Hinzu kommt eine Anbindung an das regionale Anzeigenportal Kalaydo.de.

Die Kölner Flowfact setzt von jeher auf Kooperationen. Softwarepartner sind Crem Solutions, Domus, Datev, Gfad, Hausbank München, IMV, Sprengnetter. Mit dem Standard von OpenImmo ermöglicht Flowfact den einfachen Datenaustausch in der Immobilienwirtschaft. Darüber hinaus gibt es Schnittstellen zu allerlei nützlichen Lösungen, wie AT Estate, die Vertriebsprozesse für die Privatisierung steuert, und Casadomus, womit Internetpräsenzen erstellt werden. DAS WEISSE BUERO bietet Marketing-Tools, das iib Institut Innovatives Bauen – Dr. Hettenbach GmbH ermöglicht Marktforschung, mit immoGrafik werden Exposé-Grundrisse nach verkaufspsychologischen Kriterien optimiert. Außerdem gibt es Anbindungen zu Tools für Onlinemarketing, Internet-auftritte, Vermarktungsgemeinschaften und vielen weiteren kleinen Helfern. Anbindungen zu den Plattformen ImmobilienScout24 und Immonet.de gehören heute zum Standard.

Fertige Frameworks

Auch Nemetschek setzt mit Crem Solutions auf Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Flowfact. Hinzu kommen Lösungen für den sicheren Zahlungsverkehr, Dokumentenmanagement, bankenunabhängige Kautionsverwaltung, Kundenportale, Bonitätsmanagement und Prozessoptimierung. Dies wird ergänzt durch fertige Frameworks, die individuell angepasst werden – insbesondere für den Import/Export von Stammdaten aus der Buchhaltung, einen Standard Buchungs-im- und -export, Im- und Export von SAP und eine Datev-Schnittstelle.


Die Verwaltungsprogramme von Domus zeigen sich ebenfalls kommunikativ. Schnittstellen ermöglichen die reibungslose Zusammenarbeit mit der ERP-Software von mse und der CRM von Flowfact. Hinzu kommen Schnittstellen zu solid IT (Application Hosting und ein Asset- Management-Tool als Ergänzung zu DOMUS 4000), C/H/T (Online-Datensicherung, Serveroptimierung und Datenmanagement), Deutsche Kautionspartner und Kautionsfrei.de (Kautionsverwaltung), AT Estate (Immobilienvereinzelung), ITC (Consulting und Softwareentwicklung), KeyScan (digitale Unterschrift via Smartphone oder Tablet) und ProSales Europe Media (Design, Direktwerbung und Internet-Lösungen). Die integrierte Abrechnung ist möglich mit der Brunata-Metrona-Gruppe und den Messprofis.


Die Zeiten, da ein Programm alles konnte, sind vorbei. Die Digitalisierung sorgt dafür, dass viele einst teure Spezialanwendungen sehr günstig zu bekommen sind.

Dadurch können die Hersteller ihren Kunden eine schier unerschöpfliche Palette an Features zur Verfügung stellen, ohne selbst großen Programmieraufwand zu haben. Deshalb wird sich dieser Trend in Zukunft weiter verstärken. Ohne Kooperation geht es nicht mehr.

Dieser Text ist im Fachmagazin "Immobilienwirtschaft", Ausgabe 05/2016, erschienen.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Immobilien-Software, Immobilienwirtschaft, Big Data

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