11.06.2014 | Top-Thema Der Property Manager 2020

Die Generation Y kommt in Entscheiderpositionen

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Bild: Haufe Online Redaktion

Die Generation Y, die Generation „Why-Warum“ sind junge Menschen, die nach 1980 geboren wurden und um das Jahr 2000 herum ihre Teenagerzeit verbrachten. Sie nehmen nun nach und nach in der Arbeitswelt verantwortungsvolle Posten ein.

Sie sind keine Hochleistung-Yuppies mehr, denen Geld und Karriere über alles geht. Vielmehr hinterfragen sie die klassischen Gewohnheiten und entsprechen nicht mehr den bekannten Arbeitnehmerprofilen. Statussymbole wie Karriere oder ein schicker Firmenwagen bedeuten ihnen kaum etwas. Stattdessen legen sie Wert auf persönliche Freiheit und Entfaltungschancen in der Arbeit. Die Work-Life-Balance ist ihnen wichtig; Arbeit und Privatleben werden nicht mehr getrennt gesehen, sondern verschmelzen. Sie wollen genauso viel Zeit mit Freunden und Familie verbringen wie in der Arbeit.

Die Arbeitswelt wird sich auf diese Generation einstellen müssen. Für die Unternehmen bedeutet das vor allem den Verzicht auf starre Arbeitszeiten, auf Präsenzpflicht und auf Stempeluhren. Obwohl diese Generation als persönlich weniger mobil gilt als die Jahrgänge vor ihr, lebt sie mobil. Smartphones und Tablet sind ihre ständigen Begleiter. Das IT-Unternehmen Citrix geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 schon 90 Prozent aller Unternehmen mobile Arbeitsplätze anbieten. Heute ist es rund ein Drittel.

Mobile Arbeitsprozesse

Für diese Arbeitnehmer ersetzen Smartphones und Tablet-Computer das Büro. Ihr Arbeitsplatz endet nicht mehr an der Kante des Schreibtisches. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom sind Office-Apps auf beruflich genutzten Smartphones schon heute weit verbreitet: Sie werden genutzt, um E-Mails abzurufen und zu beantworten und um Termine und Kontakte zu verwalten. „Mit schnellen Internetverbindungen, großen Bildschirmen und leistungsfähigen Prozessoren bringen moderne Smartphones alles mit, um unterwegs viele Aufgaben erledigen zu können“, sagt Bitkom-Experte Tobias Arns. „Viele Büroanwendungen werden auch über die Cloud bereitgestellt. Mit dem Smartphone kann man auf diese auch von unterwegs jederzeit zugreifen.“ Jeder dritte Beschäftigte tut das bereits.

Die Arbeit mit Dokumenten, die auf dem Unternehmensserver liegen, ist dagegen noch weniger üblich. Die Experten rechnen aber damit, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Die rasante Verbreitung von Tablet-Computern mit ihren größeren Displays macht die Arbeit an Texten und Tabellen künftig deutlich komfortabler.

Schlagworte zum Thema:  Generation Y, Property Management, Immobilienwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Immobilien-Software, Software, Informationstechnologie

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