03.06.2014 | Verband

DDIV zum Meinungsaustausch im Ministerium

An dem Gespräch mit Florian Pronold (2. v.l.) nahmen für den DDIV teil: Geschäftsführer Martin Kaßler, Präsident Wolfgang D. Heckeler und Vizepräsident Steffen Haase (v.l.n.r.)
Bild: DDIV

Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter und energetische Sanierung – dies waren die Themen bei einem Meinungsaustausch zwischen dem Dachverband Deutscher Immobilienverwalter und dem Bundesministerium für Umwelt und Bau.

Die Führung des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) hat sich mit dem Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) über die anstehenden Themen im Bereich der Immobilienverwaltung ausgetauscht. Im Mittelpunkt eines Zusammentreffens mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold (SPD) standen Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter und die energetische Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften, so der Verband in einer Mitteilung.

In dem Gespräch machte Pronold dem Verband zufolge deutlich, dass das BMUB das Ansinnen des DDIV nach Zugangsvoraussetzungen ausdrücklich unterstütze und in ersten Abstimmungen mit dem Bundeswirtschaftsministerium stehe. Bei einem Arbeitstreffen zwischen den beteiligten Ministerien unter Einbeziehung des DDIV solle ausgelotet werden, unter welchen Voraussetzungen Mindestvoraussetzungen für Immobilienverwalter eingeführt werden können.

Der DDIV macht sich seit Langem für solche Mindestanforderungen stark. Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD schließlich darauf verständigt, Versicherungspflichten und Mindestvoraussetzungen für die Tätigkeit von Immobilienverwaltern und Maklern einzuführen.

Energetische Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften

Gegenstand der Unterredung waren auch Fragen rund um die energetische Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften. Dabei standen die Heterogenität der Gemeinschaften und die Komplexität der praktischen Umsetzung von Sanierungen im Fokus, so der DDIV. Im Rahmen des angekündigten „Bündnis für Wohnen und Bauen“ sei das BMUB Pronold zufolge bestrebt, Wohnungseigentümergemeinschaften stärker in den politischen Blickwinkel zu rücken. Auch bei der Finanzierung von energetischen Maßnahmen habe Einigkeit bestanden, entsprechende Finanzierungsinstrumente von Förderbanken noch effizienter auf Wohnungseigentümergemeinschaften abzustimmen.

An dem Treffen nahmen für den DDIV Präsident Wolfgang D. Heckeler, Vizepräsident Steffen Haase sowie Geschäftsführer Martin Kaßler teil.

Schlagworte zum Thema:  WEG-Verwaltung, WEG-Verwalter, Verwaltung, Verwalter, Sanierung

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