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DDIV will Mindeststandards für Immobilienverwalter

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter lässt rechtlich prüfen, ob der Beruf des Immobilienverwalters gesetzlich reguliert werden könnte. Ziel des Verbandes ist, dass gesetzliche Mindestanforderungen an Verwalter eingeführt werden.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) will prüfen lassen, ob es rechtlich möglich ist, gesetzliche Mindestanforderungen und Berufszugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter einzuführen. Hiermit hat der Verband den Stuttgarter Verfassungsrechtler Prof. Rüdiger Zuck beauftragt. Mit Hilfe des Gutachtens will der DDIV den Gesetzgeber überzeugen, das Berufsbild des Immobilienverwalters gesetzlich abzusichern. Denkbar seien bundesweit verbindliche Ausbildungsstandards oder Sachkundeprüfungen, eine nachvollziehbare Fort- und Weiterbildung sowie eine verbindliche Absicherung im Schadenfall.

Derzeit seien in Deutschland über 25.000 Immobilienverwalter zugelassen. Diese Zahl sage aber nichts darüber aus, ob diese ihre Tätigkeit professionell und damit hauptberuflich ausübten. Fehlende Zugangsvoraussetzungen könnten die Eigentümer teuer zu stehen kommen und den Ruf der Branche schädigen.

 

 

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