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DDIV novelliert Berufsordnung

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e. V. (DDIV) hat seine Berufsordnung novelliert. Diese sieht eine Versicherungspflicht für die dem Verband angeschlossenen Unternehmen vor.

Auf der 27. Delegiertenversammlung des DDIV in Berlin wurde die Novelle der Berufsordnung des Verbandes einstimmig beschlossen. Die Berufsordnung definiert Anforderungen für die Berufsausübung als Immobilienverwalter. Unter anderem verpflichtet diese die im Verband organisierten Unternehmen, für die anvertrauten Gelder und die Ausübung der Verwaltertätigkeit eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 200.000 Euro abzuschließen und diese auch öffentlich nachzuweisen.

Über die freiwillige Selbstverpflichtung seiner Mitgliedsunternehmen hinaus fordert der DDIV eine gesetzliche Versicherungspflicht für Immobilienverwalter. Einem im Auftrag des Verbandes erstellten Rechtsgutachten zufolge ist eine solche Versicherungspflicht rechtlich machbar. Jan Mücke, Staatssekretär im Bundesbauministerium, hatte auf dem Deutschen Verwaltertag zugesagt, dass die Bundesregierung das Gutachten prüfen werde, gleichzeitig aber Hoffnungen auf eine schnelle Gesetzesänderung gedämpft. DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler zufolge ist dem Verband bewusst, dass es noch Jahre bis zu einer Gesetzesänderung dauern kann. Ziel sei es daher, dass die Mitgliedschaft im DDIV als Qualitätssiegel wahrgenommen werde.

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