Die neuen Datenschutzvorschriften treiben den Immobilienfirmen die Schweißperlen auf die Stirn. Viel Aufwand. Viele Neuerungen. Wenig Rechtssicherheit. Viel Lärm wird um dieses Thema gemacht. Zu Recht oder zu Unrecht? Lesen Sie, was wirklich wichtig ist in Sachen Datenschutzgrundverordnung.

Den Arbeitsaufwand, den eine datenschutzkonforme Aufstellung in den Immobilienunternehmen bedeutet, haben die allermeisten Vorstände, Geschäftsführungen, Inhaber eindeutig unterschätzt.

Immobilienfirmen kommen an ihre Grenzen Rechtssicherheit gibt es noch nicht

Die rechtssichere Aufstellung einer Immobilienfirma nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist ein Arbeitsprozess. Am 25.5.2018 konnte kein Unternehmen von sich behaupten, alle Anforderungen aus den datenschutzrechtlichen Vorschriften rechtssicher umgesetzt zu haben. Warum? Weil es keine Rechtssicherheit in der Umsetzung gibt.

Die erforderlichen Schritte, die Außenstehende in Sachen Erfüllung der Pflichten aus der DSGVO bei den Unternehmen sofort erkennen können, sollten alle Immobilienfirmen umgesetzt haben:

  1. Datenschutzerklärung für die Webseite neu erstellen
  2. Kontaktformular ergänzen um Einwilligungserklärung
  3. Verschlüsselung der Webseite im https-Format
  4. Unwirksame Formulare von der Webseite nehmen
  5. Erstellung der Informationen gem. Art. 13 und 14 DSGVO für neue Kunden und Sicherstellung der Zusendung an jeden neuen Kunden