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Bauverein und Entega entwickeln Analysewerkzeug für Gebäudemodernisierung

Derzeit wird jährlich nur ein Prozent des Gebäudebestandes energetisch saniert
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bauverein AG in Darmstadt hat gemeinsam mit dem Energieversorger Entega in einem Modellprojekt ein Analysewerkzeug für die Gebäudemodernisierung entwickelt. Modernisierungsmaßnahmen in der Wohnungswirtschaft sollen so wirtschaftlicher gestaltet werden.

Für das Modellprojekt wurden 78 Gebäude mit 679 Wohnungen und einer Wohnfläche von 38.000 Quadratmetern untersucht. Unterstützt wird das Projekt von Effin, dem von der Umweltorganisation WWF und der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) getragenen Finanzforum für Energieeffizienz in Gebäuden.

Laut Bundesregierung soll der Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral werden. Dafür müssten der CO2-Ausstoß der Wohnungswirtschaft um 18 Millionen Tonnen Treibhausgas gesenkt und mehr als sieben Milliarden Euro pro Jahr investiert werden. Dies ist doppelt so viel wie derzeit umgesetzt wird. Derzeit wird jährlich jedoch nur ein Prozent des Gebäudebestandes energetisch saniert.

"Bislang fehlten den Entscheidern konkrete Zahlen zu Kosten und Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen im Gebäudebestand", so Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der Bauverein AG.

Die Beteiligten stellen anderen Wohnungsunternehmen das Analysewerkzeug unter www.effin.info kostenlos zur Verfügung.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Modernisierung

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