Da die gebräuchlichen Dämmstoffe für WDV-Systeme – EPS-Hartschaum und hydrophobierte Mineralwolleplatten – so gut wie kein Wasser in flüssiger Form aufnehmen, wirkt die Dämmschicht als eine zusätzliche "Sperrschicht" für Regenfeuchte. Selbst ein Riss im Außenputz wird in der Regel nicht zu einer Erhöhung der Dämmstofffeuchte führen.

Dies wird durch Untersuchungen an bewitterten Fassadenflächen mit und ohne Putzrisse bestätigt, dargestellt in Abb. 1. Für die Verhältnisse bei Rissen im Putz auf einem saugfähigen Wandbildner gilt dies nicht in gleicher Weise (übliches Mauerwerk oder Dämmschichten mit einer gewissen Saugfähigkeit, wie Kork oder organische Fasern).

Abb. 1 Gegenüberstellung der Dämmstofffeuchte bei nach Westen (Wetterseite) orientierten Wänden an rissfreien und an gerissenen Stellen im Außenputz nach mehrjähriger Bewitterung. Die Feuchte der überprüften Dämmstoffe Hartschaum und Mineralwolle liegt – unabhängig von Rissen – unter 0,2 Vol.-%, d. h. im "hygroskopischen Bereich", nur abhängig von den bei der Messung gegebenen Klimaverhältnissen.

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