Mietzahlungsverzug

Kurzbeschreibung

Wer wartet schon gern auf die Miete? Niemand! Der Mieter muss bis zum 3. Werktag des Monats seine Miete zahlen. Samstage zählen dabei nicht mit. Da ständig unpünktliche Mietzahlungen eine Kündigung rechtfertigen, sollten Vermieter nicht tatenlos zusehen, ob und wann der Mieter zahlt. Wie Sie richtig reagieren, zeigt diese Checkliste: Von der Abmahnung bis zur Ratenzahlungsvereinbarung.

Mietzahlungsverzug

So reagieren Sie richtig, wenn Ihr Mieter nicht zahlt

Mahnen Sie den Mieter wegen des Zahlungsrückstands bzw. jeder verspäteten Mietzahlung ab, so ebnen Sie sich den Weg zur späteren Kündigung.
Setzen Sie dem Mieter gleichzeitig eine letzte Zahlungsfrist und weisen Sie darauf hin, dass ständig unpünktliche Mietzahlungen bzw. Mietrückstände eine Kündigung rechtfertigen.
Betragen die Rückstände 2 Monatsmieten (inklusive Vorauszahlungen) bzw. aus 2 aufeinanderfolgenden Monaten mehr als 1 Monatsmiete, können Sie nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB sogar fristlos kündigen.
Zahlt der Mieter noch immer nicht, leiten Sie ein gerichtliches Mahnverfahren in die Wege oder erheben Sie Zahlungsklage.
Ist Ihr langjähriger Mieter nur vorübergehend zahlungsunfähig, aber zahlungswillig, treffen Sie mit ihm eine Ratenzahlungsvereinbarung, um den Mieter nicht zu verlieren, aber dennoch an Ihre Mietrückstände zu kommen.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt VerwalterPraxis. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich VerwalterPraxis 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.



Meistgelesene beiträge