1. Ohne Einbeziehung des Managements der Zielgesellschaft in den Prozess lässt sich eine M&A-Transaktion nicht erfolgreich durchführen.
  2. Aufgrund der vertraglichen, organschaftlichen und gesetzlichen Pflichten des Managements zur Gesellschaft, zum Verkäufer und zum potentiellen Erwerber ist dem Management im Prozess Neutralität zu empfehlen, um Haftungsrisiken zu vermeiden.
  3. Eigene Garantieverpflichtungen des Managements oder Incentives von Verkäufer- oder Käuferseite erhöhen den Druck auf das Management und können bestehende Interessenkonflikte verstärken.
  4. Im Prozess von Verkäuferseite angebotene Incentives sind zumeist Boni und müssen leistungsabhängig gewährt werden.
  5. Der Erwerber ist vor allem an der Bindung des Managements für die Zukunft interessiert. Dies gilt besonders für Finanzinvestoren.
  6. Finanzinvestoren bieten dem Management i. d. R. Eigenkapitalbeteiligungen zum Erwerb. Diese Beteiligungen haben eigene Standards und sind in Bezug auf ihre Ökonomie, ihre rechtlichen Bedingungen und ihre steuerliche Strukturierung aufmerksam zu verhandeln.
 

Dr. Barbara Koch-Schulte, RAin/StBin, ist Partnerin bei P+P Pöllath + Partners, München. Sie ist auf die rechtliche und steuerliche Beratung von Private-Equity-Investoren und Managementteams bei Managementbeteiligungen und Management Buy-outs spezialisiert.

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