Heizkosten – Umlage auf den... / Zusammenfassung
 

Überblick

Heiz- und Warmwasserkosten sind grundsätzlich nach Verbrauch auf die Mieter umzulegen. Der Beitrag zeigt, was Sie dabei beachten müssen.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die Verordnung über die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung (HeizkostenV) gilt für die Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen und der Wärme- und Warmwasserlieferung.

 

Die häufigsten Fallen

  • Sie berechnen den Verbrauch ausschließlich mit den höheren Kosten der zugekauften Brennstoffe.

    Der Vermieter darf nur diejenigen Brennstoffkosten ansetzen, die ihm tatsächlich entstanden sind. Ein zu Beginn der Heizperiode billig eingekaufter Restbestand ist in der Abrechnung aufzuführen. Der Verbrauch setzt sich dann aus dem billigen Restbestand und der während der Heizperiode mit höheren Kosten zugekauften Brennstofflieferung zusammen.

  • Sie setzen die im Kalenderjahr geleisteten Vorauszahlungen an den Energieversorger in der Heizkostenabrechnung an Ihre Mieter an.

    Heizkosten sind nach den im Abrechnungszeitraum tatsächlich verbrauchten Brennstoffen abzurechnen (Leistungs- statt Abflussprinzip). Der Mieter darf aber die Kostenanteile nicht um 15 % kürzen. Der Vermieter kann die Abrechnung korrigieren.

  • Sie mieten neue Wärmezähler an.

    Der Vermieter muss seine Mietabsicht den Nutzern mitteilen und sie über die dadurch entstehenden Kosten informieren. Die Anmietung ist jedoch unzulässig, wenn die Mehrheit der Nutzer innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Der Vermieter kann dann zwar den Mietvertrag abschließen, die Kosten kann er aber nicht auf die Mieter umlegen.

  • Sie lassen die Verbrauchswerte nicht ablesen, obwohl Messgeräte installiert sind, und rechnen deshalb verbrauchsunabhängig ab.

    Die Mieter sind berechtigt, die Heizkostenabrechnung um 15 % zu kürzen.

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