BMWi/EIF/KfW: Neue Instrumente für mehr Risikokapital in Deutschland

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel hat am 15.3.2016 gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Europäischen Investitionsfonds (EIF) Pier Luigi Gilibert und KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster den Startschuss für zwei neue, großvolumige Instrumente für mehr Risikokapital in Deutschland gegeben: Der Fonds 'coparion' hat ein Volumen von 225 Mio. Euro und richtet sich an Unternehmen in der Start-up- und frühen Wachstumsphase. Die ERP/EIF-Wachstumsfazilität hat ein Volumen von 500 Mio. Euro und soll großvolumiges Wachstum ermöglichen. Ein Papier mit näheren Erläuterungen zur Funktionsweise der Instrumente ist unter www.bmwi.de abrufbar. Weitere Informationen unter www.eif.org und www.coparion.de sowie unter www.kfw.de.

(PM BMWi vom 15.3.2016)

EY: Jeder zweite DAX-Konzern erhöht Dividende auf Rekordniveau

Die meisten DAX-Konzerne schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Insgesamt zahlen die 29 Unternehmen, die bislang Angaben zu ihrer Dividende gemacht haben, 29, 2 Mrd. Euro an ihre Anteilseigner aus – das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Volkswagen hat noch keinen Geschäftsbericht und keinen Dividendenvorschlag veröffentlicht. Sollte Volkswagen die Dividende halbieren – von 4, 80 auf 2, 40 Euro je Stammaktie –, würde die Gesamtausschüttung aller DAX-Konzerne in diesem Jahr um 1, 7 % steigen. Im Fall einer kompletten Streichung der Volkswagen-Dividende läge die Gesamtausschüttung der DAX-Unternehmen in diesem Jahr allerdings um 2, 1 % niedriger als im Vorjahr, als die DAX-Unternehmen insgesamt 29, 8 Mrd. Euro an ihre Aktionäre zahlten. Fest steht aber schon jetzt, dass in diesem Jahr bei 15 DAX-Unternehmen die Dividende so hoch ist wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Größter Dividendenzahler Deutschlands ist 2016 der Autokonzern Daimler, der die Ausschüttungssumme um ein Drittel auf knapp 3, 5 Mrd. Euro erhöht und damit den Versicherungskonzern Allianz (3, 3 Mrd. Euro, + 7 %) auf den zweiten Platz verdrängt. Immerhin 24 Unternehmen schlagen ihren Aktionären in diesem Jahr eine höhere Dividende als im Vorjahr vor, zwei davon – Commerzbank und Lufthansa – zahlen erstmals nach einer Nullrunde im Vorjahr wieder eine Dividende. Auf das stärkste Plus können sich die Aktionäre von HeidelbergCement und Vonovia freuen: Der Baustoffkonzern erhöht die Ausschüttung um 73 % auf 244 Mio. Euro, das Wohnungsbauunternehmen verdoppelt die Ausschüttungssumme sogar von 212 auf 438 Mio. Euro. In absoluten Zahlen legt Daimler am stärksten zu: Der Autokonzern erhöht die Ausschüttungssumme um 856 Mio. Euro. Weniger als im Vorjahr erhalten in diesem Jahr nur die Aktionäre von zwei Unternehmen: Bei der Deutschen Bank gehen die Aktionäre nach einem Konzernverlust von 6, 8 Mrd. Euro vollständig leer aus, RWE streicht die Dividende für die Stammaktionäre komplett, die Vorzugsaktionäre erhalten eine Mini-Dividende von 0, 13 Euro je Aktie (Vorjahr: 1, 0 Euro). Die Ausschüttungssumme schrumpft bei RWE um 99 % von 615 auf 5 Mio. Euro.

(PM EY vom 29.3.2016)

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt VerwalterPraxis. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich VerwalterPraxis 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge