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Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten bei Büroinvestments

Investments in Büros sind beliebt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Büroinvestments sind die beliebteste Assetklasse und kommen auf einen Anteil von rund 41 Prozent am gewerblichen Transaktionsvolumen. In den ersten drei Quartalen 2014 wurden knapp 10,38 Milliarden in Büroimmobilien investiert. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Das bereits sehr gute Vorjahresergebnis konnte damit noch einmal um gut 35 Prozent übertroffen werden. Im langfristigen Vergleich handelt es sich um das zweitbeste jemals registrierte Resultat, das darüber hinaus knapp ein Drittel über dem langjährigen Durchschnitt liegt“, sagt Marcus Zorn, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Nur 2007 wurde in den ersten neun Monaten noch mehr in Büros angelegt. Gut 7,87 Milliarden Euro des Gesamtumsatzes flossen in Einzeldeals, was einem Anteil von knapp 76 Prozent am Ergebnis entspricht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung um 18 Prozent. Bemerkenswert ist laut der Analyse aber vor allem die starke Zunahme (plus 158 Prozent) bei den Portfolioverkäufen, die aktuell gut 2,5 Milliarden Euro zum Resultat beitragen.

Big-Six-Standorte punkten
Während die sogenannten Big-Six-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München) Mitte des Jahres dem bundesweiten Trend noch hinterher hinkten, konnten sie ein herausragendes drittes Quartal mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden verbuchen, heißt es weiter. Insgesamt wurde bis Ende September ein Transaktionsvolumen von gut 7,4 Milliarden Euro registriert, was einer Zunahme von knapp 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Mit Ausnahme von Köln, wo mit 238 Millionen Euro gut ein Prozent Rückgang zu verzeichnen war, hätten alle Standorte zugelegt. Mit Abstand am meisten investiert wurde in München mit 2,05 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent). Dicht beieinander auf den Rängen zwei und drei folgen Frankfurt mit 1,55 Milliarden Euro (plus 20 Prozent) und Hamburg mit 1,45 Milliarden Euro (plus 62,5 Prozent).
Fulminantes Schlussquartal erwartet
BNP Paribas Real Estate geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung bis zum Jahresende weiter fortsetzt und ein „fulminantes Schlussquartal“ bevorsteht. „Vor diesem Hintergrund wird das Vorjahresergebnis von 13,54 Milliarden Euro auch deutlich überschritten werden. Aus heutiger Sicht spricht vieles dafür, dass sogar die 15-Milliarden-Euro-Schwelle übertroffen werden kann“, prognostiziert Marcus Zorn.  

Schlagworte zum Thema:  Büro, Investment

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