Der Online-Immobilienfinanzierer Zinsland hat im vergangenen Jahr 20,1 Millionen Euro eingesammelt und 24 Projekte finanziert. Seit der Gründung im Jahr 2014 wurden damit 31 Millionen Euro über Crowdinvesting und Club Deals eingeworben. Nun hat Zinsland angekündigt, auch regulierte Produkte in das Portfolio aufnehmen zu wollen. Außerdem wird ein Beirat gegründet.

Nach Angaben von Zinsland wurden 4,8 Millionen Euro aus acht Projekten an die Investoren zurückgezahlt. Unklar bliebt der Ausgang des Mikro-Appartment-Projekts "Luvebelle", nachdem das Insolvenzverfahren im September 2017 eröffnet worden war.
"Seit Bekanntwerden des Insolvenzantrages im September, haben wir elf neue Projekte vorgestellt, davon neun erfolgreich gefundet", sagt Carl von Stechow, Mitbegründer von Zinsland.

Zinsland: Mit Anleihen Zielgruppen erweitern

Als Ergänzung zu den Nachrangdarlehen will Zinsland künftig auch Produkte aus dem Wertpapierhandelsgesetz in das Produktportfolio aufnehmen. Dafür wurde die Civum Securities GmbH unter dem Haftungsdach der Netfonds AG von Carl von Stechow gegründet.

In den kommenden Wochen soll ein Projekt in der Hamburger Innenstadt vorgestellt werden, das als erstes Anleihen-Produkt über Zinsland vertrieben wird.

Gründung eines Beirats

Für die weitere strategische Entwicklung des Online-Immobilienfinanzierers wird ein Beirat mit Vertretern der Immobilien- und Finanzbranche gegründet. Das Gremium wird sich Ende Februar konstituieren und besteht zurzeit aus Werner Doetsch, Loan & Equity Arrangement, und Philipp Schmitz-Morkramer, Vorstand der Quantum Immobilien AG. Es ist geplant, das Gremium noch um weitere Mitglieder, auch aus dem Bereich Fintech, zu ergänzen.

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Schlagworte zum Thema:  Anleihe, Immobilienfinanzierung