12.11.2015 | Unternehmen

W&W steigert Gewinn nach Stellenabbau

W&W hat etwa 800 Stellen abgebaut
Bild: W&W

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat in den ersten neun Monaten 2015 rund 202 Millionen Euro verdient, nach 195 Millionen Euro im Vorjahr. Grund für die Gewinnsteigerung sei unter anderem der abgeschlossene Stellenabbau, so die Angaben des Konzerns. Zu W&W gehören neben der Bausparkasse Wüstenrot auch die Württembergische Lebensversicherung.

Der Konzern hatte vergangene Woche zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen angehoben. Der Jahresüberschuss werde zwischen 240 und 280 Millionen Euro liegen, sofern außergewöhnliche Belastungen ausblieben. Zuvor war W&W von 200 bis 240 Millionen Euro ausgegangen. Im vergangenen Jahr hatte W&W 242 Millionen Euro verdient.

Der bis Ende 2015 geplante Stellenabbau von 7.900 auf 7.100 Stellen sei inzwischen abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Dadurch hätten sich deutliche Kostenvorteile ergeben. Einen Wachstumsschub erwartet der Konzern angesichts des knappen Wohnraums in Ballungszentren und der Flüchtlingsbewegung von der Baufinanzierung.

In den ersten neun Monaten wuchs das Baufinanzierungsgeschäft von 3,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 4,2 Milliarden Euro.

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Schlagworte zum Thema:  Stellenabbau, Bausparkasse

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