19.09.2012 | Unternehmen

Wohnungsunternehmen LEG will an die Börse

Der Börsengang ist für die LEG eine Option
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Nach dem Verkauf an einen privaten Finanzinvestor will die Wohnungsgesellschaft LEG börsenfit werden. "Wir streben bis zum Jahr 2013 die Kapitalmarktfähigkeit an", sagte LEG-Chef Thomas Hegel am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf.

Eine "zwingende Entscheidung" für einen Börsengang sei damit jedoch nicht verbunden. "Es ist eine Option", sagte Hegel. Die zu den größten Immobilienunternehmen in Nordrhein-Westfalen zählende Gesellschaft war im Jahr 2008 gegen den Widerstand von Mieterorganisationen und Gewerkschaften privatisiert und zum Preis von 3,4 Milliarden Euro vom Immobilienfonds Whitehall übernommen worden. Die LEG besitzt derzeit rund 90.000 Wohnungen, die vorwiegend in Nordrhein-Westfalen liegen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börse

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