| Wohnmarktstudie

Niedrigstes Risiko in München

Der Münchner Markt bietet ein außergewöhnlich hohes Maß an Sicherheit
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Wohnungsmärkte in München, Regensburg und Stuttgart bergen für Investoren die geringsten Risiken. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Wohnungsmärkte in Deutschland" von Savills. In Halberstadt, Gera und Frankfurt (Oder) sind die Investitionsrisiken am höchsten.

Über das gesamte Risikospektrum hinweg lassen sich verhältnismäßig stark über- beziehungsweise unterbewertete Märkte identifizieren. München zieht als ausgewiesener Core-Markt so viele Investoren an, dass der intensive Wettbewerb um das verfügbare Angebot die Preise unverhältnismäßig stark in die Höhe getrieben hat.

"Für das außergewöhnlich hohe Maß an Sicherheit, das der Münchner Markt den Investoren bietet, sind diese offenbar zur Zahlung einer Prämie bereit", sagt Matthias Pink, Autor der Studie.

Regensburg weise ein nur geringfügig ungünstigeres Risikoprofil auf als München, hier seien die durchschnittlich gezahlten Multiplikatoren jedoch deutlich niedriger. In München liegen sie derzeit beim 20-Fachen der jährlichen Nettomiete, in Regensburg beim 16-Fachen. Neben München zählen auch Passau, Berlin und Konstanz zu den teuren Märkten. Verhältnismäßig unterbewertet sind dagegen Mainz, Gelsenkirchen, Mannheim und Flensburg.

"Die Studie soll insbesondere ausländischen Investoren, die mit dem deutschen Wohnungsmarkt nur wenig vertraut sind, ein Bild von der Struktur und Funktionsweise des deutschen Wohnungsmarktes vermitteln", so Karsten Nemecek, Managing Director und bei Savills verantwortlich für den Bereich Corporate Finance.

Eine Executive Summary der Studie steht unter www.savills.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Schlagworte zum Thema:  Investition, Wohnungsmarkt

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