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Wirtschaftsumfeld hat Einfluss auf Gehälter in der Immobilienwirtschaft

31 Prozent der von RICS befragten Immobilienexperten erzielten 2011 eine Gehaltssteigerung. Diese fiel aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation mit 8,4 Prozent durchschnittlich aber geringer aus als im Jahr zuvor mit einer Steigerung von 11,1 Prozent.

Der prozentuale Anteil derjenigen, die in den vergangenen zwölf Monaten eine Gehaltskürzung verzeichnet haben, ist mit acht Prozent konstant geblieben. Ein Grund dafür ist die aktuelle, wirtschaftliche Lage, die Auswirkungen auf Gehalt hat. Dies geht aus der aktuell vorgestellten Gehaltsstudie der RICS in Zusammenarbeit mit Macdonald & Company hervor.

Nur 22 Prozent der europäischen Immobilienexperten rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit steigendem Wirtschaftswachstum, dabei sind 82 Prozent der Befragten mit ihrem aktuellen Gehaltsniveau zufrieden. Zudem stiegen die variablen Gehaltsanteile in Form von Boni auf einen durchschnittlichen Wert von 23.086 Euro jährlich.

RICS-Mitglieder verdienen in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft deutlich mehr als Nicht-Mitglieder. Das durchschnittliche Einkommen von RICS-Mitgliedern lag mit 80.900 Euro jährlich rund 15 Prozent höher als das durchschnittliche Einkommen von Nicht-Mitgliedern von 70.300 Euro. Klare Unterschiede zwischen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern beim Einkommen gab es besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Von den 1.203 befragten Immobilienexperten gehen 33 Prozent von einem Rückgang des Wirtschaftswachstums im kommenden Jahr in Europa aus, im Vorjahr waren es elf Prozent. 44 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden ökonomischen Aktivität.

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