18.01.2012 | Investoren

WGs sind out: Studenten bevorzugen eigene Wohnung

Die Studentengeneration von heute hat hohe Ansprüche, wenn es um Wohnwünsche geht: Jeder dritte Akademiker bevorzugt die eigenen vier Wände, wie ImmobilienScout24 herausfand. Nur jeder fünfte Student will in einer WG leben.

Weitere 30 Prozent der berfragten 1.100 Studenten wollen lieber mit dem Partner zusammenwohnen, als sich eine WG-Küche zu teilen. Eine eigene Wohnung, citynah mit guter Verkehrsanbindung und ausgestattet mit Balkon und Einbauküche.

Nur jeder fünfte Student will in einer 2er- oder 3er-Wohngemeinschaft leben. Größere WGs sind noch unbeliebter. Auch ein Zimmer im Studentenwohnheim (6 %) oder das Elternhaus (4 %) sind als Wohnsitz während der Hochschulzeit für die wenigsten eine Alternative.

Da das Studenten-Budget begrenzt ist, gibt es allerdings in der Realität oft keine andere Möglichkeit, als sich eine Wohnung mit anderen Kommilitonen zu teilen. Die meisten Studenten in deutschen Unistädten (61 %) können zwischen 200 und 350 Euro für die monatliche Miete ausgeben, nur jeder fünfte mehr als 400 Euro.

Im Durchschnitt wünschen sich Studenten rund 36 Quadratmeter Wohnfläche. Fast jeder zweite Befragte gibt sich mit weniger als 30 Quadratmeter zufrieden. Bei der Ausstattung ist die Einbauküche für über 60 Prozent der Hochschüler das wichtigste Kriterium, gefolgt von Balkon oder Terrasse (59 Prozent) und einem Duschbad mit Tageslicht (53 Prozent).

Die perfekte Studentenwohnung sollte möglichst zentral mit einer guten Verkehrsanbindung liegen und sich in der Nähe von Uni und Einkaufsmöglichkeiten befinden. Die Nähe zu den Eltern ist nur für zwölf Prozent der Akademiker ein Auswahlkriterium.

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