22.03.2016 | Unternehmen

WestLB: Abwicklung wird noch vor 2027 erreicht

Größter Eigentümer der WestLB-Bad Bank EAA ist das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 48,2 Prozent
Bild: Landtag NRW

Die Erste Abwicklungsanstalt (EAA), "Bad Bank" der Landesbank WestLB, sieht eine Chance, die Altlasten in Milliardenhöhe noch vor dem bislang prognostizierten Jahr 2027 abgebaut zu haben. Das teilte EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers in Düsseldorf mit. Ab 2020 könne man mit der Abwicklung durch sein.

Seit ihrer Gründung habe die EAA rund 120 Milliarden Euro an Kredit- und Wertpapierbeständen der Landesbank im Wesentlichen verkauft oder zurückgezahlt, so Wargers. Das entspreche einem Anteil von 77 Prozent der auf die EAA übertragenen Bestände. Vor allem der Verkauf der Westdeutschen Immobilienbank sei ein Meilenstein im Abbauprozess gewesen.

Angesichts des fortgeschrittenen Abbaus werde es für die EAA jedoch grundsätzlich schwieriger, ihren Aufwand zu decken. Deshalb könnten in einzelnen Jahren künftig Verluste anfallen. Ziel sei es jedoch, den Abwicklungsprozess aus dem vorhandenen Kapital zu finanzieren und den Abbau mit einer schwarzen Null zu beenden.

Größter Eigentümer der EAA ist das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 48,2 Prozent.

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