01.10.2013 | Unternehmen

Westimmo wehrt sich gegen Vorwürfe der Zinsmanipulation  

Die Westimmo will sich gegen die Vorwürfe aus den USA zur Wehr setzen
Bild: Westimmo ⁄

Die Westdeutsche Immobilienbank wehrt sich gegen eine Klage der US-Aufsichtsbehörde NCUA: Dem Geldinstitut wird vorgeworfen, in den Libor-Skandal um manipulierte Zinssätze verwickelt zu sein. Die Bank erklärte, nichts mit der Sache zu tun gehabt zu haben.

Die für Genossenschaftsbanken zuständige Behörde NCUA habe wegen angeblicher Libor-Manipulationen Klage gegen insgesamt 13 Geldinstitute eingereicht.

Seit Jahren halten Skandale um manipulierte Zinssätze die Bankenwelt in Atem. Großbanken hatten die Werte über Jahre mit falschen Angaben verschoben, um höhere Gewinne einzustreichen. Die Zinssätze sind Grundlage für Geschäfte in Höhe von tausenden Milliarden Euro. Der Libor wird täglich in London aus den Meldungen von Banken ermittelt. Er stellt den durchschnittlichen Zinssatz dar, zu dem sich die Institute untereinander Geld leihen.

Die Westdeutsche Immobilienbank hat sich auf die Finanzierung gewerblicher Immobilien spezialisiert, darunter Einkaufszentren, Hotels und öffentliche Einrichtungen. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Ersten Abwicklungsanstalt AöR mit Sitz in Düsseldorf.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank

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