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WestImmo geht mit verbessertem Ergebnis ins neue Geschäftsjahr

Der Einzelhandelsabschluss weist wieder schwarze Zahlen aus
Bild: Martin Günther ⁄

Die Westdeutsche Immobilienbank AG hat ihr Ergebnis 2012 trotz der Belastungen aus dem Umbau des ehemaligen WestLB Konzerns verbessert: Nach einem Minus im Vorjahr weist der handelsrechtliche Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wieder schwarze Zahlen aus.

Vor Steuern ergibt sich ein Plus von 0,1 Millionen, nach Steuern von 0,5 Millionen Euro (2011: - 203,2 Mio. €). Im Konzern konnte der Fehlbetrag ebenfalls fast vollständig abgebaut werden, vor Steuern ergibt sich für 2012 noch ein Minus von 19,8 Millionen Euro (2011: -167,2 Mio. €).

Ohne Sondereffekte im Zusammenhang mit der Restrukturierung des ehemaligen WestLB-Konzerns in Höhe von 29,6 Millionen Euro hätte die Bank auch im Konzernabschluss nach IFRS ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt.

Die WestImmo prolongierte 2012 gewerbliche Immobilienkredite in Höhe von 1,5 Milliarden Euro (2011: 0,7 Mrd €). Rund ein Fünftel des Volumens entfiel auf Deutschland, etwa die Hälfte auf andere europäische Staaten. Das in Nordamerika erzielte Volumen machte rund 16 Prozent aus, in Asien waren es 13 Prozent.

Das Handelsergebnis ist mit -42,0 Millionen Euro negativ (2011: + 57,8  Mio €). Das geht maßgeblich auf die Entwicklung der Spreads bei Fremdwährungsrefinanzierungen zurück.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierer

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