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Weltweites Angebot notleidender Immobilien steigt weiter

Das weltweite Angebot an notleidenden Immobilien wird sich im letzten Quartal 2011 wegen der angespannten Situation auf den Finanzmärkten weiter erhöhen. Dies geht aus einer aktuellen RICS-Studie hervor.

Die negative Marktstimmung herrscht bei drei Viertel der 25 für den Global Distressed Property Monitor der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) untersuchten Märkte vor. Die Immobilienexperten gehen davon aus, dass in 60 Prozent der befragten Länder das Angebot an notleidenden Immobilien die Nachfrage übertreffen wird. Dies ist ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2011.

In Europa entwickeln sich Deutschland und Russland stabil

Die Immobilienmärkte in China und Brasilien entwickeln sich hingegen weiter gut. Hier wird für die nahe Zukunft mit einer Abnahme der auf den Markt kommenden notleidenden Immobilien gerechnet. In Europa entwickeln sich Deutschland und Russland stabil. In Deutschland hat das Investoreninteresse an notleidenden Immobilien zwischen Juli und September leicht zugenommen, während bei der Anzahl der auf den Markt kommenden notleidenden Immobilien für die kommenden Monate mit einer Stabilisierung gerechnet wird. Darin spiegelt sich auch das positive Bild für die Flächennachfrage allgemein in Deutschland wider.

In Russland ist das Interesse von Spezialfonds an notleidenden Immobilien im dritten Quartal zurückgegangen. Zudem wird erwartet, dass auch das Angebot an notleidenden Immobilien bis Jahresende zurückgehen wird.

Am stärksten betroffen sind Italien, Portugal und Spanien

Die anderen europäischen Gewerbeimmobilienmärkte zeigen sich weiter schwach. Auch in Frankreich bestimmt das aktuell schwierige Marktumfeld die Situation, und es wird mit einer deutlichen Zunahme des Angebots an notleidenden Immobilien in den kommenden Monaten gerechnet. Das Investoreninteresse wird weiter abnehmen.

Am stärksten betroffen sind Italien, Portugal und Spanien.

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