23.10.2014 | Einzelhandel

Weiterhin stabile Nachfrage nach Einzelhandelsinvestments

Innerhalb des Einzelhandelssektors waren Fachmarktzentren und Fachmärkte die mit Abstand gefragteste Assetklasse.
Bild: Hill/MGPA

Auch im ersten Halbjahr 2014 waren Einzelhandelsimmobilien als Assetklasse sehr gefragt und erreichten mit einem Anteil von 29 Prozent am gesamten Investitionsvolumen einen leicht höheren Anteil als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen DIWG-STIWA Valuation-Report „Lebensmitteleinzelhandel“ hervor.

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 2014 rund 4,8 Milliarden Euro in Einzelhandelsimmobilien investiert. In 2013 waren es 8,7 Milliarden Euro, was einem Anteil von 27 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen in Deutschland entsprach. Auf Fachmärkte und Fachmarktzentren entfielen 2013 knapp 28 Prozent des Einzelhandelsinvestmentvolumens, insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro. Der Anteil von Fachmärkten und Fachmarktzentren am Einzelhandelsinvestmentvolumen legte dabei im Vergleich zum Vorjahr stark zu und erreichte knapp 46 Prozent. Fachmärkte und Fachmarktzentren waren damit innerhalb des Einzelhandelssektors die mit Abstand gefragteste Anlageklasse. Dementsprechend hätten die Renditen für Fachmärkte und Fachmarktzentren erneut leicht nachgegeben, nachdem sie sich seit 2011 auf niedrigem Niveau stabilisiert hätten, heißt es in dem Bericht weiter. Die aggregierte Spitzenrendite an den deutschen Top 5-Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) lag zum Ende des ersten Halbjahres 2014 bei 5,90 Prozent für Fachmarktzentren und 6,90 Prozent für einzelne Fachmärkte.   

Steigende Spitzenmieten

Die Mieten im Lebensmitteleinzelhandel sind laut dem Report nach einem deutlichen Rückgang zwischen 2010 und 2011 seit dem Jahr 2011 wieder kontinuierlich gestiegen. Die Durchschnittsmiete in diesem Segment lag bei den im Jahr 2013 abgeschlossenen Mietverträgen bei 11,21 Euro pro Quadratmeter.

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandel, Investment

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