02.08.2016 | Unternehmen

Vonovia erhöht Jahresziele um 20 Millionen Euro

Vonovia hat bundesweit 340.000 Wohnungen
Bild: Vonovia

Der Immobilienkonzern Vonovia rechnet im Jahr 2016 mit einem operativen Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO 1 - Funds from Operations) von 740 bis 760 Millionen Euro. Das sind 20 Millionen mehr als bislang. Grund ist ein Gewinnsprung im ersten Halbjahr. 

Im ersten Halbjahr erhöhte sich das operative Ergebnis vor allem dank der jüngsten Zukäufe um 44,2 Prozent auf 387,8 Millionen Euro. Neben den Übernahmen profitierte Vonovia (ehemals Deutsche Annington) nach eigenen Angaben auch von steigenden Mieteinnahmen und von einem geringeren Leerstand. Die Mieteinnahmen stiegen in den ersten sechs Monaten um 23,4 Prozent auf 774,7 Millionen Euro. Zudem verdiente das Unternehmen mit Dienstleistungen rund um die Immobilie deutlich mehr. Die Leerstandsquote ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die Aufwendungen für die Instandhaltung und Modernisierung stiegen um 11,3 Prozent auf 295,3 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss legte auf 147,9 Millionen Euro zu, nach 84,9 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der Gewinnsprung sei vor allem auf die vollständige Eingliederung der Konkurrenten Gagfah, Süddeutsche Wohnen (Südewo) und Franconia zurückzuführen, hieß es weiter. Einschließlich der Ausgaben für die Neubauten will Vonovia seine Investitionen im laufenden Jahr auf bis zu 840 Millionen Euro ausbauen. 2015 hatte das Unternehmen in Modernisierungen und Instandhaltungen rund 686 Millionen Euro investiert. Vonovia verfügt über bundesweit rund 340.000 Wohnungen mit regionalen Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg.

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