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Verluste bei Hochtief höher als erwartet

Trotz einer guten operativen Performance konnte Hochtief die Verluste der australischen Tochter Leighton nicht vollständig kompensieren. Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2011 einen Verlust von 160 Millionen Euro.

Zuvor hatte Hochtief mit einem Verlust von 100 Millionen Euroi gerechnet. „Wir schließen damit ein Jahr ab, in dem wir viele Veränderungen und Altlasten verarbeitet haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Stieler.

Dies sei im Konzernabschluss sichtbar. Gleichzeitig habe der Konzern seine hervorragende Marktposition unterstrichen und im vierten Quartal einen sehr hohen Auftragseingang verbucht. "Unser Auftragsbestand ist zum Jahresende auf etwa 48 Milliarden Euro angestiegen", egänzt Stieler. "Dies macht uns zuversichtlich."

Stiehler bestätigte die Prognose für 2012. Man erwarte einen operativen Gewinn, der sich leicht unterhalb des bisherigen Rekordjahrs 2010 bewegen wird.

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