| Stuttgart

Verfahren um Ex-LBBW-Manager soll eingestellt werden

Gericht geht von geringer Schuld der Angeklagten aus
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Untreue-Prozess gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der LBBW-Immobilien-Tochter geht vorzeitig zu Ende. Das Landgericht in Stuttgart stellt das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage ein, wie ein Sprecher sagte. Die Höhe beträgt demnach 15.000 Euro.

Zuvor war bereits ein Mitangeklagter, ein ehemaliger Projektleiter, gegen Zahlung einer Geldauflage um das weitere Verfahren herumgekommen.

Als Begründung nannte das Gericht eine möglicherweise nur geringe Schuld der Angeklagten.

In dem Prozess ging es um ein riskantes Immobilienprojekt in Rumänien. Dadurch sollen die Angeklagten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) einen Schaden von mehr als 20 Millionen Euro zugefügt haben oder diesen zumindest billigend in Kauf genommen haben.

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