10.12.2013 | Unternehmen

KGAL bekommt neue Besitzer

KGAL-Sitz in Grünwald
Bild: KGAL

Der Fondsanbieter KGAL wird verkauft: Die Bayerische Landesbank, die Commerzbank, die Hamburger Sparkasse und die Deutsche-Bank-Tochter Sal. Oppenheim als bisherige Gesellschafter geben knapp 90 Prozent ihrer Anteile ab. Käufer sind die Privatinvestoren Francis Louvard und Gregory Ingram.

Das teilte die Commerzbank am Dienstag in Frankfurt mit. Sie hielt als Erbe der Dresdner Bank bislang 45 Prozent. Zum Preis machten die Beteiligten keine Angaben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der entsprechenden behördlichen Genehmigungen.

KGAL hatte im Jahr 2011 operativ 29 Millionen Euro verdient, im vergangenen Jahr stand ein Verlust von 31 Millionen in den Büchern. Ende 2012 hatte das Unternehmen 368 Beschäftigte. Sie verwalteten zuletzt ein Vermögen von rund 25 Milliarden Euro.

Veränderungen in der Geschäftsführung

Die bisherigen Gesellschafter bleiben mit rund zehn Prozent engagiert. Im Zusammenhang mit der Anteilsveräußerung haben Dr. Georg Reul, Vorsitzender der Geschäftsführung der KGAL, und die Gesellschafter geregelt, dass Reul mit dem heutigen Tag aus der Geschäftsführung ausscheidet. Die Aufgaben und Funktionen von Reul wird Kurt Holderer, CFO der KGAL, bis auf weiteres zusätzlich übernehmen.

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