13.05.2014 | Unternehmen

HVB mit Gewinneinbruch im ersten Quartal

HBV-Sitz in München
Bild: Andreas Teichmann Fotografie

Die Hypovereinsbank hat zum Jahresstart 2014 weniger Geld verdient als im ersten Quartal 2013. Grund sind die weiter niedrigen Zinsen und die Zurückhaltung von Großkunden bei neuen Krediten. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn auf rund 191 Millionen Euro.

"Das erste Quartal 2014 war, wie erwartet, von gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, volatilen Finanz- und Kapitalmärkten und einem anhaltend niedrigen Zinsniveau geprägt", teilte Bankchef Theodor Weimer am Dienstag in München mit.

Allerdings hatte im ersten Quartal 2013 ein Sondereffekt unter anderem aus dem Verkauf einer Immobilie den Münchnern zusätzliche Einnahmen von rund 200 Millionen Euro gebracht, die zwischen Januar und März in diesem Jahr nun fehlten - und den Gewinneinbruch damit etwas heftiger aussehen lassen.

Gebremst hat die Bank im Geschäft unter anderem das weiter niedrige Zinsniveau. "Das ist auch an uns nicht spurlos vorüber gegangen", so Weimer weiter.

Die HVB gilt als wichtige Stütze ihrer Mutter Unicredit. Die hatte für das erste Quartal bereits am Montag ein unerwartet deutlichen Gewinnsprung vermeldet. Der italienische Bankkonzern hatte im vergangenen Jahr wegen Abschreibungen und eines tiefgreifenden Sparprogramms ein Minus von 14 Milliarden Euro ausgewiesen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank, Abschreibung

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