| Unternehmen

Hahn beschließt Delisting der Aktien

Auch die Neuaufnahme von Aktienkapital ist nicht geplant
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Investment Manager Hahn wird bei der Deutschen Börse AG einen Antrag auf Delisting vom Börsenhandel stellen. Der Vorstand begründet seine Entscheidung damit, dass der wirtschaftliche Nutzen der Börsennotierung der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG den damit verbundenen Aufwand nicht mehr rechtfertigt.

"Mehr als 90 Prozent der Hahn-Aktien werden stabil von zwei Großaktionären gehalten, zu denen meine Familie zählt", so Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG. Es bestünden keine Pläne das zu ändern. Deshalb seinen zuletzt kaum noch Aktien an der Börse gehandelt worden und es habe sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Börsennotierung gestellt.

Das Delisting wird zunächst bei der Frankfurter Wertpapierbörse beantragt, an der die Aktien aktuell im Regulierten Markt (General Standard) gehandelt werden, sowie anschließend bei allen anderen deutschen Börsen, an denen sie zurzeit zum Handel im Freiverkehr zugelassen sind. Es ist davon auszugehen, dass das Delisting sechs Monate nach der positiven Entscheidung der Frankfurter Wertpapierbörse wirksam wird und damit voraussichtlich auch der Handel im Freiverkehr beendet wird.

Auch die Neuaufnahme von Aktienkapital ist nicht geplant.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Aktien

Aktuell

Meistgelesen