14.08.2014 | Unternehmen

Hahn baut Fondsgeschäft weiter aus

Hahn-Fachmarktzentrum in Fulda
Bild: Hahn Gruppe

Der Fondsmanager Hahn bestätigt die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2014 und rechnet mit einem Konzernergebnis nach Steuern in der Bandbreite zwischen 2,2 und 3,2 Millionen Euro. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass der Vertrieb eines neuen Publikumsfonds noch in diesem Jahr erfolgen wird.

Die Umsatzerlöse aus dem Immobilien- und Fonds-Management legten um 6,8 Prozent auf 4,88 Millionen Euro zu (Vorjahr: 4,57 Millionen Euro). Das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien ging im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,96 Millionen Euro auf 0,85 Millionen Euro zurück. Vor Kurzem hatte die Hahn Gruppe bei der Deutschen Börse AG einen Antrag auf Delisting vom Börsenhandel gestellt.

Im Berichtszeitraum hat die Hahn Gruppe vier Handelsimmobilien mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro in ihre Fonds einbringen können: Für den gemeinsam mit der LRI Invest S.A. verwalteten institutionellen Fonds "Hahn FCP - FIS German Retail Fund" (Hahn FCP) wurden im ersten Halbjahr zwei Fachmarktzentren in München und Lüneburg erworben: Das Fachmarktzentrum Life in München mit dem Ankermieter Rewe weist ein Investitionsvolumen von rund 35 Millionen Euro auf. Für das Fachmarktzentrum Lüneburg-Adendorf mit dem Ankermieter Marktkauf (Edeka) wurden 25 Millionen Euro investiert.

Zwei weitere Handelsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 40 Millionen Euro, das SB-Warenhaus Salzgitter und das Fachmarktzentrum Gelnhausen, wurden als erste Immobilienobjekte in einen der beiden neu aufgelegten Spezial-AIF eingebracht.

Weiterhin wurde im Auftrag des Hahn FCP das Fachmarktzentrum Implerstraße, München, mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro veräußert.

Im Privatkundengeschäft konnten im ersten Halbjahr noch keine Investmentfonds vermarktet werden. Die komplexeren Regulierungsauflagen für Publikums-AIF erfordern einen längeren Konzeptions- und Zulassungszeitraum.

Der Rohertrag im Konzern reduzierte sich erwartungsgemäß von 7,71 Millionen Euro auf 6,41 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) lag mit minus 0,38 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert in Höhe von 1,53 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf minus 1,13 Millionen Euro, nach minus 0,14 Millionen Euro in der Vorjahresperiode.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds

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