10.03.2014 | Unternehmen

Deutsche Pfandbriefbank übertrifft Gewinnziel deutlich

HRE-Chefin Manuela Better
Bild: HRE

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb), Tochter des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate, hat ihre Ziele dank des wachsenden Neugeschäfts deutlich übertroffen: Der Vorsteuergewinn kletterte 2013 nach vorläufigen Zahlen um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr auf 165 Millionen Euro. Angepeilt hatte das Institut Konzernchefin Manuela Better zufolge rund 150 Millionen Euro.

Nach den ersten neun Monaten 2013 lag der Gewinn der Bank mit 122 Millionen Euro bereits fast auf dem Niveau von 2012, als vor Steuern 124 Millionen in den Büchern standen. Das Neugeschäft der pbb wuchs 2013 um 46 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Davon waren 5,3 Milliarden Euro echtes Neugeschäft, nach 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2012. Alleine im vierten Quartal schloss die pbb neue Immobilienkredite in Höhe von zwei Milliarden Euro ab. Einschließlich Prolongationen wurden 7,0 Milliarden Euro abgeschlossen.

Neben der gewerblichen Immobilienfinanzierung bietet die pbb inzwischen auch Tages- und Festgeldkonten für Privatanleger. Das Volumen der Einlagen in diesem jungen Geschäftsfeld kletterte seit dem Start vor einem Jahr bereits auf mehr als eine Milliarde Euro.

Für 2014 erwartet die Konzernchefin einen weiteren deutlichen Anstieg des Neugeschäfts und ein Vorsteuerergebnis von mindestens 140 Millionen Euro. Keine Angaben machte Better zum Verlauf des milliardenschweren Schadenersatzprozesses in München. Frühere Aktionäre werfen der HRE vor, 2008 zu spät über ihre Probleme berichtet zu haben und somit für massiven Kursverluste der Aktien verantwortlich zu sein. Das Oberlandesgericht hatte zuletzt beide Seiten zu einem Vergleich in dem Streit ermuntert.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierung

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