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BayernLB trennt sich komplett von SaarLB

Das Saarland kauft die restlichen 44 Prozent für 122 Millionen Euro
Bild: Haufe Online Redaktion

Nach dem Verkauf der Wohnungsgesellschaft GBW gibt die BayernLB nun die restlichen Anteile der früheren Tochter SaarLB ab. Käufer ist das Saarland. Der Kaufpreis für die verbleibenden 44 Prozent beläuft sich auf 122 Millionen Euro.

Die BayernLB muss auf Geheiß der Europäischen Union im Gegenzug für die staatlichen Milliardenhilfen schrumpfen. Den Kabinettsbeschluss, dass das Land sich der Anteile annehme, teilte der saarländische Finanzminister Stefan Toscani (CDU) am Mittwoch im Saarbrücker Landtag mit.

Bereits im Jahr 2010 hatte die BayernLB die Mehrheit an der einstigen Tochter abgegeben und eine Option für den Verkauf weiterer Anteile vereinbart. Bislang hält das Saarland 31 Prozent, der Sparkassenverband Saar 25 Prozent an der SaarLB.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienbank, Immobiliendienstleister

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