16.01.2014 | Unternehmen

Namenswechsel: Aus LBB wird Berliner Sparkasse

Das alte Logo am Unternehmenssitz am Alexanderplatz wurde abmontiert und durch den Schriftzug der Berliner Sparkasse ersetzt.
Bild: La-Liana ⁄

Die Landesbank Berlin (LBB) heißt nun "Berliner Sparkasse". Sie soll künftig eine Großsparkasse sein, die sich ganz auf Privat- und Firmenkunden und die gewerbliche Immobilienfinanzierung in der Region konzentriert. Das Fonds- und Kapitalmarktgeschäft wurde an das zentrale Institut Dekabank übergeben.

Der Markenwechsel ist Ausdruck eines neuen Geschäftsmodells. Der Aufsichtsrat des sparkasseneigenen Instituts hatte sich Mitte 2013 zu diesem Schritt entschieden. Dabei soll die Zahl der Vollzeitstellen um 900 auf etwa 4.800 abgebaut werden.

Mit Ausnahme des überregionalen Kartengeschäfts werden seit Jahresanfang alle Geschäfte unter der Marke "Berliner Sparkasse" geführt.

Die Landesbank Berlin war 1990 entstanden, unter anderem aus der 1818 gegründeten Berliner Sparkasse. 1994 schloss sich die Landesbank mit der Berliner Bank und der Berlin-Hannoverschen Hypothekenbank zur Bankgesellschaft Berlin zusammen. Durch risikoreiche Immobiliengeschäfte rutschte die Bankgesellschaft in eine schwere Krise und musste mit staatlichen Hilfen gerettet werden. Nach der Umbenennung in Landesbank Berlin Holding AG wurde sie 2007 vom Land an die Sparkassen-Finanzgruppe verkauft.

Schlagworte zum Thema:  Sparkasse, Landesbank, Berlin

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