17.02.2012 | Investoren

Union Investment verzeichnet deutliche Rückgänge beim Neugeschäft

Union Investment hat im vergangenen Jahr unter einer Absatzflaute gelitten: Unterm Strich zogen Privatanleger 2,1 Milliarden Euro aus Publikumsfonds ab, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Nach einem guten ersten Halbjahr hätten die europäische Schuldenkrise und die Verwerfungen an den Finanzmärkten zu einem deutlichen Rückgang des Neugeschäfts geführt, heißt es in der Mitteilung. Dennoch zeigte sich Union-Investment-Chef Hans Joachim Reinke mit dem Geschäftsjahr zufrieden: "Wir haben trotz des schwierigen Marktumfelds erneut Stabilität bewiesen".

Offene Immobilienfonds gefragt

Die Abflüsse im Geschäft mit Endanlegern gehen laut Reinke fast exakt auf Mittelabzüge aus dem Geldmarktfonds "UniOpti4" zurück. Der Fonds sei aufgrund des 2010 ausgelaufenen Steuervorteils für viele Anleger nicht attraktiv gewesen. Bei der Betrachtung nach Fondskategorien büßten vor allem Aktienfonds deutlich ein - Anleger zogen fast 800 Millionen Euro ab. Punkten konnte Union Investment mit Mischfonds, denen 1,2 Milliarden Euro zuflossen. Auch Offene Immobilien waren gefragt.

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