Beim Immobilienkonzern TAG ist der operative Gewinn (FFO1) im zweiten Quartal auf 36,1 Millionen Euro gestiegen, nach 30,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn aus Vermietungen kletterte auf 61,3 Millionen Euro. Das waren gut zwei Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Aufgrund des positiven Ergebnisses erhöhte der Immobilienkonzern die Ziele und peilt nun für 2018 einen operativen Gewinn von 141 bis 143 Millionen Euro an.

Als Grund für die positiven Zahlen nannte die TAG Immobilien steigende Mieten aufgrund fehlender Wohnungen in Ballungszentren. Zudem habe die im MDax notierte Gesellschaft von geringeren Kosten profitiert. Zuvor waren die Hanseaten von einem FFO1 in Höhe von 135 bis 137 Millionen Euro ausgegangen.

Aktienkurs schnellte nach oben

Von dem angestrebten höheren Gewinn sollen auch die Aktionäre profitieren. Das Unternehmen plant für 2018 jetzt eine Dividende von 0,73 Euro je Aktie. Für das vergangene Jahr hatte TAG Immobilien 0,65 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet. Nach dem positiven Zwischenergebnis kletterte die Aktie am Donnerstag um rund eineinhalb Prozent auf 20,04 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit 2002.

Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 192 Millionen Euro, nach 52 Millionen Euro im Vorjahr. Hier profitierte das Unternehmen vor allem von einer Aufwertung seiner Immobilien, aber auch von niedrigeren Finanzierungskosten und seinem Dienstleistungsgeschäft. Insgesamt bewirtschaftete TAG Ende Juni nach eigenen Angaben rund 82.400 Wohnungen, von denen der größte Teil in Ostdeutschland samt Berlin liegt.

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