Swiss Life Asset Managers mit Hauptsitz in Zürich übernimmt die Berliner Beos AG. Damit soll die Position am deutschen Markt und der Zugang zu institutionellen Anlegern gestärkt werden. Beos ist auf Unternehmensimmobilien spezialisiert. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden. Swiss Life erwartet den Vollzug für das dritte Quartal 2018.

Der Wert der verwalteten Immobilien lag Ende 2017 bei 2,6 Milliarden Euro, wie Beos mitteilt. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr rund 30 Millionen.

"Beos wird uns dabei unterstützen, die erfolgreiche Wachstumsstrategie von Swiss Life Asset Managers im Bereich des Third Party Asset Managements weiter voranzubringen", sagt Stefan Mächler, Chief Investment Officer der Swiss Life-Gruppe. Man habe die Ambition, zum führenden europäischen Immobilien-Asset-Manager zu werden.

Beos wird als Gesellschaft fortgeführt

Die Beos AG wird als Gesellschaft unverändert und eigenständig fortgeführt. Alle Standorte, Arbeitsplätze und Funktionen sollen Swiss Life zufolge erhalten bleiben. Dr. Ingo Hans Holz und Professor Dr. Stephan Bone-Winkel bleiben im Aufsichtsrat und im Investment Komitee für alle Projektentwicklungen. Außerdem übernehmen sie das Co-Investment in dem Value Investment Fonds der Gesellschaft.

"Mit Swiss Life Asset Managers eröffnen sich unserem Unternehmen und den Mitarbeitenden neue langfristige Perspektiven, um im kompetitiven Immobilienmarkt nachhaltig zu wachsen", ergänzt Martin Czaja, Sprecher des Vorstands von Beos.

Im Jahr 2010 brachte Beos den ersten Spezialfonds "CREF I" für Unternehmensimmobilien mit einem Volumen von 400 Millionen Euro auf den Markt, um deutschen institutionellen Investoren den Weg in diese Assetklasse möglich zu machen. 2012 platzierte Beos den Nachfolgerfonds mit einem Investitionsvolumen von 700 Millionen und 2015 den dritten Spezialfonds für Unternehmensimmobilien mit einem Investitionsvolumen von 1,1 Milliarden Euro.

Aktuell bereitet Beos den "CREF IV" über eine eigene KVG vor, die noch im laufenden Jahr gegründet werden soll.

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